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Kleine Geschichte der SPD in Krefeld

Ein kleiner Überblick was war...

Chronologie der Krefelder SPD

18.6.1864
Offizielles Gründungsdatum der Krefelder SPD.
Unter dem Vorsitz des provisorischen Leiters August
Stein gründet sich mit 22 Mitgliedern der "Allgemeine Deutscher Arbeiter- Verein" (ADAV).

25.7.1869
Der 1. örtliche Parteitag mit 32 Mitgliedern berät den Programm- Entwurf für Nachwahlen zum Norddeutschen Reichstag. Gefordert werden u.a. Freie Presse, freies, gleiches, allgemeines und
geheimes Wahlrecht und soziale Rechte für alle. Kandidat für Krefeld wird Hermann Ziellenbach.

8.9.1869
Bei den Nachwahlen für den Deutschen Reichstag mit einer sehr geringen Wahlbeteiligung (34%) verliert Hermann Ziellenbach nur knapp die Wahl.

1.7.1877
Die erste sozialdemokratische Zeitung ("Freie Niederrheinische Zeitung")erscheint..
Später wird sie in "Niederrheinische Volksstimme" umbenannt.

Das Verbot

Aug.- Okt. 1878
Nach Attentaten auf Kaiser Wilhelm I. werden zwei sozialdemokratische Vereine durch Drohungen, Beschlagnahmungen und Hausdurchsuchungen zur
Auflösung gezwungen. Die „Niederrheinische Volksstimme" muss ihr Erscheinen einstellen.

1878- 1890
In der Zeit der Bismarck’schen Sozialistengesetze werden durch die umsichtige Vorgehensweise des Krawattenmachers Carl Wäsch in Fachvereinen der
Schneider, Schreiner usw. sozialdemokratische Ideen verbreitet.

3.2.1889
Gründung des "Vereins zur Wahrung der Interessen der gewerblichen Arbeiter". Später heißt diese Vereinigung "Volksverein" und hat zunächst 76 Mitglieder. Im Jahr 1914 bereits 1715 Mitglieder. Der weibliche Anteil belief sich auf 375
Mitglieder.

1.5.1890
Um den Beobachtungen der Polizei zu entgehen ziehen die sozialdemokratischen Arbeiter abends in die Lokale vor der Stadt und begehen den weltweit ausgerufenen Arbeiter- Feiertag. Bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 müssen die Arbeiter regelmäßig mit Schikanen bei ihren Maifeiern rechnen.

Der Aufstieg

1.7.1890
Die "Niederrheinische Volkstribüne" erscheint als Organ für das werktätige Volk der Kreise Krefeld, Mönchengladbach und Kempen. 1926 wird sie in
„Freie Presse“ umbenannt.

28.1.1894
Der SPD-Parteitag für das Rheinland mit 66 Delegierten aus 51 Orten findet in Krefeld statt.

Herbst 1894
Gründung eines freien Gewerkschaftskartells mit den Fachrichtungen Textil, Metall, Holz, Schuhmacher, Former, Bildhauer und Kupferschmiede.

13.5.1895
Klara Zetkin spricht vor 200 Zuhörern aus dem Volksverein über „Frauenbewegung und Sozialismus“.

1901
Die Konsumgenossenschaften "Fortschritt" und "Solidarität" werden gegründet.1908 fusionieren diese. Hauptsächlich wird diese Genossenschaft von SPDMitgliedern aufgesucht und geleitet. Später erfolgt eine Ausweitung zur Produktivgenossenschaft mit einer Großbäckerei, einer Limonadenfabrik und
einer eigenen Bauhütte (alle in Krefeld im Gebäude der nachmaligen Brotfabrik Im Brahm in der Ritterstraße). Die SPD beteiligt sich zum ersten Mal an einer Nachwahl von drei Stadtverordneten der III. Steuerklasse, entsprechend dem Dreiklassenwahlrecht.

13.5.1903
Im Reichtagswahlkampf spricht August Bebel vor 2000 Zuhörern in der Stadthalle.

15.11.1905
Einrichtung eines Arbeitersekretariats durch die freien Gewerkschaften. Gustav Weimar übernimmt die Beratung der Arbeiter in Rechts- und Sozialfragen.

1906
Fritz Lewerentz wird Gewerkschaftssekretär, später Parteisekretär der SPDNiederrhein und anschließend Parteivorsitzender der Krefelder SPD bis 1933.
Von 1919 bis 1933 ist er mit Unterbrechungen preußischer Landtagsabgeordneter und von 1920 bis 1933 Mitglied im Rat der Stadt Krefeld.

10./11.10.1909
Der Parteitag der SPD Niederrhein mit 130 Delegierten findet in Krefeld statt.

26.6.1910
1. Gewerkschaftsfest im Lokal „Thiergarten“ mit 6000 Männern, Frauen und Kindern.

Juli/August 1914
Die "Niederrheinsche Volkstribüne" versucht mit warnenden Worten die Kriegsbegeisterung zu dämpfen. Eine Protestveranstaltung und das Gewerkschaftsfest werden verboten.

9.11. - 7.12.1918
Unter Leitung von JohannesThabor und Alfers sorgt der Krefelder Arbeiter- u. Soldatenrat bis zur Besetzung Krefeld für den reibungslosen Rückmarsch der Heeresverbände und die Versorgung der Bevölkerung. Die städtische Verwaltung und der Oberbürgermeister bleiben im Amt und arbeiten
gemeinsam mit dem Arbeiter - und Soldatenrat zusammen.

1919
Mit Fritz Lewerentz bleibt Krefeld bis 1933 im preußischen Landtag vertreten. Johannes Thabor ist bis 1933 als SPD-Reichstagsabgeordneter tätig.

14.12.1919
Bei den ersten freien Wahlen zum Krefelder Stadtrat gewinnt die SPD 12 Sitze. Die Kernpolitik der Ratsfraktion sind bis zum Verbot der Partei durch Hitler der Wohnungsbau, die Versorgung der Arbeitslosen, das Schulproblem und die
Volkshochschule.

22.4.1920
Die SPD stellt mit Arthur Mebus bis 1933 den ersten besoldeten Beigeordneten. Unter seiner Leitung entstehen u. a. der Milchhof, der Großmarkt und andere wichtige landwirtschaftliche Einrichtungen in Krefeld.1933 wird Mebus von den Nationalsozialisten abgesetzt.

Sept./Okt. 1923
Kurz hintereinander werden Johannes Thabor und Fritz Lewerentz von der belgischen Besatzungsbehörde aus Krefeld ausgewiesen. Wie viele andere Politiker und Beamte werden sie Opfer der belgisch/französischen Vergeltungsakte gegen den passiven Widerstand der deutschen Bevölkerung
im besetzten Rheinland.

25.10.1923
Rheinische Separatisten erobern das Krefelder Rathaus. Fritz Dollbaum (ab 1945 Fraktionsvorsitzender) zur Durchsetzung ihrer Forderungen gegenüber der Bevölkerung und den Behörden als Geisel genommen. Am selben Tag
werden drei Menschen getötet und über 20 verletzt als die Separatisten das Feuer auf eine USPD-Versammlung auf dem Sprödentalplatz eröffnen.

Okt. - Dez. 1925
Um die Not der Weimarer Republik zu lindern, werden von Krefelder SPD zahlreiche Anträge gestellt. So sollen z. B. zur Unterstützung der steigenden
Zahl der Arbeitslosen die Winternothilfe eingeführt und die Erwerbslosenfürsorge erhöht werden.

23.11.1928
Die Sozialdemokraten stimmen Kommunalen Neugliederung zu, in deren Verlauf vor allem die Eingemeindung Uerdingens nach Krefeld vorgesehen ist. Damit wird die immer noch gefährliche Einseitigkeit der Krefelder Wirtschaft
durch die Erschließung neuen Siedlungsgeländes und das Gegengewicht der Uerdinger Industrie behoben.

Herbst 1932
Die politischen Kämpfe vor den Reichstagswahlen am 6.11. spitzen sich zu.Während des Wahlkampfes kommt es zu Schießereien zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten auf der einen und Nationalsozialisten auf der anderen Seite.

Die Verfolgung

Frühjahr 1933
Nach der Machübernahme durch Hitler am 30. Januar 1933 werden zahlreiche Sozialdemokraten in „Schutzhaft“ genommen. Unter ihnen Heinrich Malina der vor 1933 Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in
Krefeld war. Das SPD-Büro auf der Evertsstraße und das Jugenheim in Stenden werden von SA-Truppen überfallen und verwüstet. Fritz Lewerentz und Josef
Hellenbrock der spätere Oberbürgermeister und Landtags- sowie Bundestagsabgeordnete müssen untertauchen. Der Widerstand gegen das NS-Regime
ist nur noch im Untergrund möglich. Das Ermächtigungsgesetz wird im Reichstag angenommen; damit ist die Verfassung bis zum Ende des NSRegimes
außer Kraft gesetzt. Die SPD ist die einzige Partei, die gegen dieses Gesetz gestimmt hat.

2.5.1933
Verbot und Auflösung der Gewerkschaften.

22.6.1933
Verbot der SPD.

1936/37
In drei Schauprozessen werden Hellenbrock, Heinrich Malina, Emmen und Funger wegen angeblicher Vorbereitung zum Hochverrat und ähnlicher Delikte
zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Unter anderem hatten sie versucht, eine Deutsche Eisenbahnergewerkschaft in Zusammenarbeit mit der Internationalen Transportarbeiter Föderation in Amsterdam zu gründen.

1945
Fritz Lewerentz, langjähriger sozialdemokratischer Parteiführer und preußischer Landagsabgeordneter gerrät nach seiner Verhaftung 1944 in das
KZ Oranienburg und kommt auf dem Marsch von dort zum KZ Bergen/Belsen
ums Leben.

Der Neubeginn

25.7.1945
Der kommissarisch eingesetzte Oberbürgermeister Stepkes beruft die Sozialdemokraten Mebus und Wiemes als Beigeordnete.

18.8.1945
Der "Allgemeine Gewerkschaftsbund Bezirk Krefeld“ wird gegründet. Vorsitzender ist Heinrich Malina. Innerhalb eines halben Jahres wächst dieser
auf 17.000 Mitglieder heran.

Oktober 1945
Erste vorbereitende Sitzungen der SPD in Krefeld Der schnelle Wiederaufbau der Krefelder SPD beginnt.

10.12.1945
Nach den Ergebnissen der Stadtratswahlen von 1929 wird von den englischen Militärbehörden der Stadtrat neu besetzt. Dabei erhält die SPD 11 Sitze.

Januar, 1946
Der SPD-Ortsverband Krefeld wird durch die englischen Behörden bestätigt.

10.2.1946
Die erste öffentliche Kundgebung findet statt. In ersten Stellungnahmen wird die Kollektivschuld abgelehnt und ein scharfes Vergehen gegen frühere NSBeamte gefordert und die überkonfessionelle Gemeinschaftsschule propagiert.

3.3.1946
In der ersten Mitgliederversammlung mit dem neuen Vorsitzenden Hans Schlösser (Vorsitzender der SPD Krefeld bis 1954) lehnt die Partei die Verschmelzung mit der KPD, wie im Dezember 1945 in Ostberlin geschehen und von der KPD-Niederrhein angeboten, einstimmig ab.

13.10.1946
Erste Nachkriegswahlen zum Stadtrat finden statt. Die SPD bekommt insgesamt 7 Sitze.

20.4.1947
1. Landtagswahl. Josef Hellenbrock wird der erste sozialdemokratische Krefelder Landtagsabgeordnete in Düsseldorf.

9.11.1952
Aus den Stadtratswahlen geht die SPD mit 18 Stadtverordneten als stärkste Fraktion hervor.

27./28.3 1954
In Krefeld findet der Bezirksparteitag der SPD mit 173 Delegierten statt.

August 1954
Mit großer Mehrheit (8 Gegenstimmen, 4 Enthaltungen) beschließt eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Partei, „konsequent jede
Wiederbewaffnung abzulehnen“, da durch eine Wiederbewaffnung die Wiedervereinigung Deutschlands verhindert werde.

28.10.1956
Kurt Schumann führt als Vorsitzender die Krefelder SPD bis 1960. Josef Hellenbrock wird erster sozialdemokratischer Oberbürgermeister in Krefeld.

19.03.1961
Bei den Kommunalwahlen verliert die SPD die Mehrheit. Josef Hellenbrock bleibt bis 1970 Bürgermeister.

29.07.1961
Willy Brand (Kanzlerkandidat und Regierender Bürgermeister von Berlin)kommt im Bundestagswahlkampf nach Krefeld.

10.07.1966
Zwei SPD-Kandidaten ziehen in den Düsseldorfer Landtag: Dr. Ferdinand Schmidt und Willi Sinnecker gewinnen ihre Landtagsmandate auf direktem
Weg.

1966/67
Theo Völlings wird Vorsitzender der Krefelder SPD.

17.01.1968
Neuer Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion wird Karl Geiß.

02.09.1969
Im Bundestagswahlkampf kommt es nach Auftritten von Willy Brandt und Günter Grass zur Gründung der ersten sozialdemokratischen Wählerinitiative
mit 50 Mitgliedern in Krefeld.

28.09.1969
Der SPD-Kandidat Dr. Ferdinand Schmidt, wird direkt in den Bundestag gewählt.

19.11.1972
SPD-Kandidat Dr. Karl- Heinz Stienen, holt das Direktmandat für den Bundestag. Die Erfolge führen der Krefelder SPD 300 neue Mitglieder zu.

04.05.1975
Oberbürgermeisterkandidat der SPD ist Kurt Groten. Die SPD gewinnt zwei Sitze hinzu, verfehlt aber die Mehrheit. Groten wird 1. Bürgermeister.

12.12.1975
Volkmar Kretkowski setzt sich auf dem Unterbezirksparteitag gegen W.
Sinnecker als Bundestagskandidat durch.

20.03.1976
Sinnecker wird nach schweren innerparteilichen Auseinandersetzungen, die er nach seiner Niederlage auf dem Parteitag am 12.12.1975 ausgelöst hatte aus
der Partei ausgeschlossen.

04.05.1976
Neuer Parteivorsitzender der Krefelder SPD wird Volkmar Kretkowski. Stellvertreter werden Kurt Groten und Günter Holthoff. In kurzer Zeit kehrt die Geschlossenheit der Krefelder SPD zurück.

Frühjahr 1976
Der Unterbezirk wird in 10 Ortsvereine gegliedert. Diese sind: Nord, West, Süd, Mitte, Hüls, Nord- Ost, Bockum, Fischeln, Oppum- Linn und Uerdingen.

Juni, 1976
Der Ortsverein Mitte bringt die „KR-Mitte“, sein erstes Mitteilungsblatt heraus. Unter der Leitung von Jan Wolf wird eine Auflagenhöhe von 18.000 erreicht.

03.10.1976
Volkmar Kretkowski zieht über die Liste in den Bundestag ein.

1978
Die Krefelder SPD erwirbt einen neuen Sitz in Krefeld auf dem Südwall 38. Die neue Anschrift ist auch heute noch aktuell.

1979
Die SPD behält bei der Kommunalwahl die Zahl ihrer Sitze im Rat. Neuer Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion wird Dr. Eugen Gerritz. Die Krefelder SPD weist mittlerweile 2000 Mitglieder auf.

11.05.1980
Helmut Kupski und Dr. Eugen Gerritz erringen bei der Landtagswahl die Direktmandate für Krefeld.

05.10.1980
Volkmar Kretkowski kann sich gegen seinen Gegenkandidaten Hansheinz Hauser im Bundestagswahlkampf durchsetzen und gewinnt den Wahlkreis Krefeld für die SPD.

Mai, 1981
Michael Kempkes tritt die Nachfolge für Dr. Eugen Gerritz als Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion an.

06.03.1983
Volkmar Kretkowski zieht über die Reserveliste in der vorgezogenen Bundestagswahl in den Bundestag ein.

August, 1983
Meister Ponzelaer, Sinnbild des Krefelder Webers, dem auf dem Südwall ein Denkmal gesetzt wurde, wird zum Symbol der Krefelder SPD.

25.11.1983
Willi Wahl, 1. Bevollmächtigter der IG-Metall, wird als Spitzenkandidat für die Kommunalwahl 1984 nominiert.

18.06.1984
Die Krefelder SPD feiert ihren 120 Geburtstag.

12.05.1985
Bei den Landtagswahlen ziehen Eugen Gerritz und Helmut Kupski direkt in den Landtag ein.

25.01.1987
Volkmar Kretkowski schafft es über die Landesliste in den Bundestag einzuziehen.

Sommer 1987
Die SPD-Krefeld veranstaltet zum ersten mal die "Tour de Krefeld". Über 3000 Krefelder haben daran teilgenommen. Die Teilnehmer müssen nach einer
vorgegebenen Fahrradroute fahren, die durch alle SPD-Ortsvereine in Krefeld führt. Das Ziel war die Stadtwaldwiese, hier endete die Familienveranstaltung mit einem Familienfest und großer Tombola 1999 fand die "Tour de Krefeld"
zum letzten Mal statt.

06.10.1988
Die SPD feiert ihr 125jähriges Bestehen in Krefeld.
1990 Dieses Jahr ist das Jahr der Ereignisse:
Die Krefelder SPD hat gleich zwei große Wahlkämpfe zu bestehen. Am 13.5. findet die Landtagswahl statt. Eugen Gerritz und Helmut Kupski werden für eine weitere Legislaturperiode in den Landtag gewählt. Die Bundestagswahl findet unmittelbar danach am 2.12. statt. Volkmar Kretkowski kandidiert und schafft den Einzug über die Landesliste.

1992
Jürgen Hengst übernimmt als neuer Vorsitzender der SPD-Krefeld die Nachfolge von Volkmar Kretkowski.

16.10.1994
Volkmar Kretkowski tritt nicht mehr als Kandidat für die Bundestagswahl an. Der neue Kandidat heißt Bernd Scheelen. Er gelangt über die Landesliste in den Bundestag.

14.05.1995
Landtagswahl - Jürgen Hengst und Sigrid Klösges kandidieren für die beiden
Wahlkreise - Sigrid Klösges holt ihren Wahlkreis direkt.

27.09.1998
Bundestagswahl:Bernd Scheelen bekommt ein Direktmandat für den Bundestag und
schlägt somit seinen Gegner von der CDU, Dieter Pützhofen (CDU)

12.09.1999
Spitzenkandidat für die Kommunalwahl ist Roland Schneider. Die Mehrheit der Krefelder entscheidet sich jedoch für Dieter Pützhofen. Damit muß er nach der neuen Kommunalverfassung auf sein Bundestagsmandat verzichten.

14.05.2000
Sigrid Klösges und Jürgen Hengst kandidieren wieder für die beiden Krefelder Landtagswahlkreise. Sigrid Klösges kann ihren Wahlkreis erneut direkt holen.
Jürgen Hengst unterliegt dem CDU-Kandidaten nur knapp mit ca. 120 Stimmen Unterschied. Sigrid Klösges verstirbt am 6.7.2001 an den Folgen
eines Verkehrsunfalles. Das hat für die Krefelder SPD auch zur Folge, dass sie nicht mehr im Landtag vertreten ist.

14.06.2000
Die Delegierten der Wahlkreiskonferenz wählen den Unterbezirksvorstand. Jürgen Hengst wird in seinem Amt als UB-Vorsitzender bestätigt. Stellvertreter
bleiben Petra Schneppe und Ulrich Hahnen.

Fortsetzung folgt...

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