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13. Juli 2017

SPD-Fraktion zu Gast im Samtweberviertel

Neues aus der Ratsfraktion
SPD-Ratsfraktion in der Urbanen Nachbarschaft Samtweberei
Die Mitglieder der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld kommen wöchentlich zu Fraktionssitzungen zusammen, die in der Regel im Rathaus stattfinden. Um sich gezielt über wichtige Themen zu informieren, verlässt die SPD-Fraktion mehrmals im Jahr das Rathaus und besucht Unternehmen, Institutionen oder Initiativen in Krefeld. Wie Möglichkeiten für urbanes Wohnen und Arbeiten in Krefeld erfolgreich gestaltet werden können, davon konnten sich die Mitglieder der SPD-Fraktion bei ihrer Sitzung am vergangenen Montag überzeugen. Gemeinsam besuchte man die „Alte Samtweberei“ an der Lewerentzstraße.

Henry Beierlorzer, Geschäftsführer der Urbanen Nachbarschaft Samtweberei gGmbH, gab der Fraktion einen umfassenden Überblick über das Projekt, das die Stadt Krefeld zusammen mit der „Montag Stiftung Urbane Räume“ im Jahr 2013 initiiert hat. Seitdem ist viel passiert. Im denkmalgeschützten Industriebau sind nach Sanierung und Umbau mittlerweile 1.600 m² Gewerbefläche und 37 Wohnungen, bis auf eine sind alle vermietet, entstanden. 150 Menschen arbeiten bzw. wohnen nun hier und verleihen dem gesamten Viertel einen neuen Geist. Das Café Lentz, das am Montag auch als Sitzungsort für die SPD-Fraktion diente, ist ein neuer Treffpunkt für das gesamte Samtweberviertel und darüber hinaus.

„Die geschaffene Verbindung zwischen Krefelder Industriegeschichte und zeitgemäßem Wohnen und Arbeiten ist imponierend. Ebenso beeindruckend ist, dass von hier aus gemeinnützige Impulse für das gesamte Samtweberviertel ausgehen, die einer möglichen Gentrifizierung etwas entgegensetzen“, zeigt sich der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Benedikt Winzen, begeistert. „Es ist ein einzigartiges Projekt mit Leuchtturmcharakter.“

Auch die Stadtverwaltung ist seit dem Umzug des Stadtmarketings Mieterin in der „Alten Samtweberei“. Der Leiter des Stadtmarketings, Ulrich Cloos, führte die Fraktionsmitglieder durch die Räumlichkeiten im sogenannten Torhaus der ehemaligen Textilfabrik. Zeitgemäße Bürostrukturen ohne feste Arbeitsplätze sorgen hier für eine hohe Kreativität und bessere Kommunikation. „Die fortschrittliche Bürogestaltung ist sicherlich auch eine interessante Testphase für den Umbau des Stadthauses zu einem modernen Verwaltungsgebäude“, so Winzen.

Neben der Gelegenheit zu einem Einblick in die neugestalteten Büroräume nutzten die Ratsmitglieder auch die Gelegenheit mit Ulrich Cloos über die Planungen im Rahmen des Krefelder Perspektivwechsels zu diskutieren. „Nicht bloß durch die neuen Räumlichkeiten ist das Stadtmarketing gut aufgestellt. Die erfolgreiche Arbeit ist nicht nur in der Stadt selbst erlebbar, sondern schlägt sich auch in Auszeichnungen wie dem ‚German Brand Award‘ 2017 für den Krefelder Perspektivwechsel nieder. Ich bin mir sicher, dass auch die Planungen für 2019, 100 Jahre Bauhaus, und insbesondere auch für 2023, in dem das große Jubiläum ‚650 Jahre Krefeld‘ im Mittelpunkt stehen wird, ähnlich erfolgreich werden“, so Winzen.