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21. Juli 2017

Preissteigerung des Sozialtickets im VRR

Neues aus der Ratsfraktion
Gisela Klaer, Erste Bürgermeisterin & Ratsfrau
Für Gisela Klaer, Erste Bürgermeisterin der Stadt Krefeld und Sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Stadtrat, steht fest: „Der Zugang zu Mobilität ist für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eine grundlegende Voraussetzung. Sie muss dabei allen Menschen ermöglicht werden.“

„Die schwarz-grüne Mehrheit in den politischen Gremien des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) sieht dies anscheinend anders“, spielt Klaer auf die Entscheidung an, den Preis des Sozialtickets im Zuge der nächsten Preissteigerung im VRR mit 6,3% unverhältnismäßig stark zu erhöhen.

Der Bedarf für das Sozialticket existiere bedauerlicherweise unvermindert weiter, da die Kosten des öffentlichen Nah- und Schienenverkehrs für viele Menschen zu erheblichen finanziellen Belastungen führten. „Die Nutzerzahlen des Sozialtickets sind in den letzten zwei Jahren um mehr als 30% gestiegen“, so Klaer. Daher müsse nun auch die Landesregierung die Zuschüsse zum Ticket anheben, damit keine Finanzierungslücke entsteht. „Das Ergebnis darf nun nicht sein, wie von CDU und Grünen im VRR gewollt, die Mehrkosten alleine auf die Bezieher des Sozialtickets abzuwälzen. Auch die neue schwarz-gelbe Landesregierung muss sich klar zum Erfolgsmodell Sozialticket, das zahlreichen Menschen gesellschaftliche Teilhabe sichert, bekennen und darf es nicht ideologischen Gründen opfern“, fordert Klaer und macht deutlich: „Das ist unsere Erwartungshaltung, die wir so auch ausdrücklich gegenüber der Landesregierung formulieren werden.“

Nur durch das Land könne das Sozialticket fair finanziert werden und die Mobilität auch von finanziell schlechter gestellten Menschen gewährleistet werden. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld werde sich daher an die Krefelder Landtagsabgeordneten wenden.