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23. August 2017

SPD zu den jüngsten Verlautbarungen über Varianten einer Veranstaltungsstätte Jürgen Hengst (SPD): „Wir benötigen die beste Lösung für die Stadt und keine Posse mit gegenseitigen Anschuldigungen und kleinteiligen Verfahrensfragen!“

Neues aus dem Stadtrat
Jürgen Hengst, stellv. Fraktionsvorsitzender und Ratsherr
Als unverständlich und nicht nachvollziehbar bezeichnet Jürgen Hengst, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die jüngsten Verlautbarungen über eine zukünftige Veranstaltungsstätte in Krefeld. „Wir benötigen nicht eine, sondern die beste Lösung für die Stadt.“ Wer sich ausschließlich mit Verfahrensfragen beschäftige, zur inhaltlichen Diskussion bislang aber wenig bis gar nichts beigetragen habe, mache aus einer zentralen Zukunftsentscheidung der Stadt eine Posse, so Hengst.

„Für die Entscheidung wird neben der besten städtebaulichen Lösung eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, in der die Kosten für die Stadt geprüft und festgestellt werden, benötigt“, so Hengst. Dies gelte für alle denkbaren Optionen. Der Rat der Stadt Krefeld habe am 8. Dezember 2016 den klaren Auftrag erteilt, den Abbruch des Seidenweberhauses und einen gleichzeitigen Neubau auf dem Theaterplatz, sowie den Abbruch des Seidenweberhauses und die Aufnahme der Veranstaltungsstätte in das Kesselhaus im Mies van der Rohe Business Park als zwei von insgesamt vier denkbaren Varianten zu untersuchen und gegenüberzustellen.

„Zum jetzigen Zeitpunkt liegen mit den Ideen von Herrn Leendertz und Herrn Wagener zwei sehr interessante und prüfenswerte Vorschläge auf dem Tisch. Die SPD-Fraktion wird jedoch keine Entscheidung ohne Gegenüberstellung aller Varianten und Berechnungen über die Wirtschaftlichkeit treffen. Ebenso wird die SPD-Fraktion darauf achten, dass die Planungshoheit für die zukünftige Gestaltung des Theaterplatzes weiterhin bei der Stadt liegt“, macht Hengst die Erwartungshaltung der SPD-Fraktion deutlich.

Öffentliche Anschuldigungen wegen angeblicher Vorfestlegungen zugunsten des einen oder des anderen Projektes würden ebenso wenig helfen, wie Verlautbarungen mit kleinteiligen Verfahrensfragen und der deutlich sichtbaren Strategie das Projekt zu zerreden. Die Stadt benötige einen seriösen und verlässlichen Partner. Man solle daher zur Sachdebatte zurückkehren und keine Dolchstoßlegenden stricken. „Der Rat entscheidet in dieser wie in jeder wichtigen Frage eigenständig. Dabei bleibt es“, so Hengst abschließend.