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19. September 2017

Ausstieg der Grünen aus dem laufenden B-Planverfahren 550 in Hüls

Neues aus den Stadtteilen
Hans Butzen, Bezirksvorsteher & Ratsherr
Martin Reyer, Ratsherr
Die Grüne-Ratsfraktion hat gestern beschlossen, einer Bebauung des mit ihren Stimmen beschlossenen und eingeleiteten B-Planverfahrens 550 nicht mehr zuzustimmen. Die SPD-Stadtratsfraktion sowie die SPD-Stadtbezirksfraktion Hüls bedauern diese Entscheidung und politische Kehrtwendung.

Für den Hülser Bezirksvorsteher und SPD-Ratsherrn Hans Butzen ist der Ausstieg der Grünen zum jetzigen Zeitpunkt offenbar im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl erfolgt. „Noch am vergangenen Wochenende bestand in der Hülser Kooperation von SPD, FDP und Grünen Einigkeit darüber, nach der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit in der Bürgerversammlung vor gerade einer Woche, die Einholung diverser Gutachten (Bodenkundliches Gutachten, Hydrogeologisches Gutachten, Baugrundgutachten, Verkehrsgutachten sowie artenschutzrechtliche Untersuchungen und die Erstellung eines landschaftspflegerischen Begleitplans) abzuwarten und danach über die genauen Rahmenbedingungen für eine mögliche Bebauung des Areals an der Fetten Henn zu entscheiden."

Dass die Fraktionsvorsitzende der Grünen-Ratsfraktion selbst mit der Verbreitung falscher Behauptungen versucht hat, den Ausstieg der Grünen noch rechtzeitig vor der Bundestagswahl auch gegen die Hülser Grünen durchzusetzen, ist Hans Butzen und seinem Hülser SPD-Ratskollegen Martin Reyer nicht verborgen geblieben. Reyer und Butzen bedauern daher sehr, dass offenbar parteipolitisches Kalkül dazu dient, einen grünen und ökologischen Bebauungsplan für junge Familien zu verhindern.

Die SPD-Stadtratsfraktion und die SPD-Stadtbezirksfraktion Hüls werden weiter an der Entwicklung des Bebauungsplanes 550 und der seit 40 Jahren bestehenden Ausweisung als Wohnbaufläche im Flächennutzungsplan festhalten. "Dies nicht zuletzt deshalb, damit die bauwilligen Grundstückseigentümer nicht am Ende die Verlierer sind" so Butzen und Reyer.