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26. Oktober 2017

Benedikt Winzen und Hans Butzen: „Das Einsparungs-Potential in Höhe von 77 Millionen Euro in zwanzig Jahren ist eine Riesenchance für die Stadt. Das Projekt ‚AöR‘ kann allerdings nur gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelingen

Benedikt Winzen, Fraktionsvorsitzender
Hans Butzen
Hans Butzen, Ratsherr
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld begrüßt und unterstützt ausdrücklich die Initiative von Oberbürgermeister Frank Meyer, die Arbeit der Krefelder Stadtverwaltung moderner, effizienter und zukunftssicherer zu gestalten und sie dabei noch stärker an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger auszurichten.

„Der Oberbürgermeister hat einen zukunftsweisenden Prozess angestoßen, den wir als SPD begrüßen und begleiten werden“, erläutert Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, die Haltung seiner Fraktion.

Kernprojekt dieser Umstrukturierungen ist, neben der Bildung des Fachbereiches Migration und Integration, dem Projekt „Zentrales Gebäudemanagement“ sowie einer fortschreitenden Digitalisierung, die Gründung des sogenannten Kommunalbetriebs Krefeld als Anstalt des öffentlichen Rechts („AöR“). „Die Umorganisation der Verwaltung und die Gründung des Kommunalbetriebs Krefeld sind kein Selbstzweck. In der „AöR“ sollen die technischen Ämter gebündelt und so Synergieeffekte erzielt werden. Die zuletzt vorgestellte Modellrechnung geht von einem Einsparungs-Potenzial von bis zu 77 Millionen Euro in den kommenden zwanzig Jahren aus. Das Thema ist alleine schon wegen dieser Einsparvolumina von immens großer Bedeutung für die Stadt“, sagt Winzen.

Für die SPD-Fraktion sei aber auch klar, dass ein solches Projekt nicht erfolgreich gelingen könne, wenn man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung nicht in diesen Prozess einbinde. „Eine intensive Auseinandersetzung mit den Erwartungen und Sorgen der Mitarbeiter der Stadtverwaltung ist deshalb keine Kür, sondern Pflicht“, so Hans Butzen, personalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Diese Erwartungshaltung habe man als SPD-Fraktion gegenüber der Verwaltung zu jedem Zeitpunkt formuliert. „Sie ist auch eingehalten worden“, unterstreicht Butzen. So habe es allein bis zum Sommer 2017 bereits sechs Vollversammlungen zur Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der betroffenen Fachbereiche gegeben. „Darüber hinaus sind die wesentlichen Eckpunkte des Projekts, wie beispielsweise die Aufgabenzuordnung, den örtlichen Personalräten und dem Gesamtpersonalrat in diesem Jahr in mehr als zehn Terminen vorgestellt und mit ihnen diskutiert worden“, klärt Hans Butzen auf.

Die SPD-Fraktion werde dafür Sorge tragen, dass der eingeschlagene Weg des Miteinanders und nicht des Übereinanders weiter verfolgt wird. „Das Projekt ‚AöR‘ kann nur gemeinsam gelingen. Ein konstruktives Miteinander ist dafür die Voraussetzung“, appelliert Butzen.