SPD Krefeld Jubilarehrung

Gruppenfoto der Jubilare
Gruppenfoto der Jubilare
Harry Walter und Renate Schmidt
Harry Walter und Renate Schmidt

"Ich bin stolz auf Euch" so Renate Schmidt MdB zu den Jubilaren am Ende ihrer Rede, die sie am Freitag im Rittersaal der Burg Linn gehalten hat. Atemlos hatten die Gäste zuvor der ehemaligen Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gelauscht. Renate Schmidt war unmittelbar nach der Abstimmung über den Tornado-Einsatz in Afghanistan – sie hat nach eigenem Bekunden dagegen gestimmt – zusammen mit dem Krefelder Parteivorsitzenden Bernd Scheelen MdB nach Krefeld geeilt, um die zahlreich erschienenen langjährigen SPD-Mitglieder zu ehren.

Auch Gerhard Hielscher aus der Stadtmitte, der aus Rücksicht auf den Gesundheitszustand seiner Frau an der Feier nicht hat teilnehmen können, ist einer der Jubilare, er gehört der Partei schon seit 75 Jahren an. Aber Dieter Backerra, seit 40 Jahren Mitglied und seit 1975 Mitglied des Rates der Stadt Krefeld, sowie Peter Gutowski und Kurt Lüngen, die der SPD seit 25 Jahren die Treue halten, konnten die Glückwünsche der engagierten Spitzenpolitikerin persönlich entgegennehmen.

Leidenschaftlich plädierte Renate Schmidt, selbst Mutter von drei Kindern und mehrfache Großmutter, für eine qualitativ gute und quantitativ für alle Kinder ausreichende Infrastruktur an Krippen, qualifizierten Tagesmüttern, Ganztagskindergärten und Ganztagsschulen, ausreichend Zeit der Eltern für ihre Kinder mit Betonung auf Eltern, für gezielte Geldleistungen, die den veränderten Bedürfnissen im Lebenslauf der Familie Rechnung trägt. "Wir brauchen in unserem eigenen Interesse die bestmögliche Integration der Migrantenkinder und die bestmögliche Förderung aller Kinder: Denn kein Kind darf verloren gehen." Es sei unfassbar, dass nach wie vor eher Verkehrslärm hingenommen werde als Kinderlärm, dass man als kinderloses Paar mit mannshoher Dogge eher eine Wohnung bekomme als ein Paar mit zwei kleinen Kindern.

(Quelle: www.spd-krefeld-mitte.de)