SPD ruft zur Mahnwache pro Theater auf

Mit brennenden Fackeln bewaffnet waren mindestens 200 Mitarbeiter des Theaters dem Aufruf der Krefelder SPD zu einer Mahnwache "pro Theater" gefolgt.

Man versammelte sich vor dem Rathaus, wo das Theaterkuratorium in einer Sondersitzung über Wohl und Wehe des Theaters und seiner Mitarbeiter zu entscheiden hatte.

OB-Kandidat Uli Hahnen drückte in einer engagierten Rede sein Bedauern über die von FDP und CDU verursachte missliche Lage aus. Es sei völlig klar, dass gültige Tarifverträge auch auf Mitarbeiter von Theatern anzuwenden seien. Er und auch Christian Tombeil, stellvertretender Intendant, sowie der Vorsitzende des Betriebsrats ernteten viel Beifall bei den Demonstranten.

In der anschließenden Sitzung wurde leider nur ein Kompromiss erzielt. Während SPD und Bündnis 90/ Die Grünen dem Theater Planungssicherheit zugestehen wollen, setzten FDP und CDU eine Vertagung des Themas auf Februar durch.