Bernd Scheelen MdB und OB-Kandidat Uli Hahnen haben gewonnen

Uli Hahnen und Bernd Scheelen. Foto: Gerda Schnell
Uli Hahnen und Bernd Scheelen MdB

Der SPD-Chef bedauert allerdings, dass die CDU erst so spät zur Einsicht gekommen sei. Die jetzt von Trianel als Bauherrn und Currenta als Betreiber vorgelegten Rahmenbedingungen seien von der SPD schon in der Ratssitzung am 15. Oktober 2007 eingefordert worden.

„Unsere zentralen Forderungen sind jetzt eins zu eins umgesetzt worden. Was sollte also das politische Hick-Hack der CDU? Krefeld hat dadurch eineinhalb Jahre verloren und an Glaubwürdigkeit eingebüßt". Die CDU habe nur aus parteitaktischen Gründen verzögert und in der Sache letztlich nichts erreicht.

Uli Hahnen: "Wer nicht wieder in das Atomzeitalter zurückfallen will, muss mittelfristig immer noch auf moderne und effiziente Steinkohlekraftwerke setzen, wie es jetzt bei uns entstehen wird".

Die SPD habe erreicht, dass hohe Auflagen mit diesem Projekt verbunden worden seien. Mit der Zusage, die alten Öfen abzuschalten, die Kohlelager einzuhausen, die Anlieferung der Kohle über den Wasserweg zu garantieren und den Wirkungsgrad zu verbessern, hätten beide Partner einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung geleistet.

Als bemerkenswert, wenn nicht gar erschreckend bezeichnet Bernd Scheelen die Tatsache, dass Oberbürgermeister Kathstede bei keinem der entscheidenden Gespräche in der Vergangenheit beteiligt gewesen sei. "Er ist in der entscheidenden Phase weder bei Trianel noch bei Currenta vorstellig geworden, er war bei der Bezirksregierung nicht dabei, er wohnte der Pressekonferenz der IHK, Currenta und Trianel nicht bei und auch die Pressekonferenz der CDU ist offensichtlich nur vom wahren Oberbürgermeister, CDU-Fraktionschef Fabel, bestritten worden."