Wilfried Fabel muss unverzüglich die Konsequenzen ziehen

Bernd Scheelen MdB
Bernd Scheelen MdB

Wilfrid Fabel muss die Konsequenzen aus der Anklage gegen ihn ziehen. Diese Konsequenz kann nur heißen, dass er sofort von allen politischen Ämtern zurücktritt.

Sollte Wilfrid Fabel dazu nicht bereit sein, muss die CDU in Krefeld dafür sorgen, dass er seine politischen Ämter zur Verfügung stellt. Es ist nicht hinzunehmen, dass ein führender politischer Repräsentant Krefelds unter dem Verdacht der Bestechlichkeit und Untreue weiter im Amt bleibt. In der jetzigen Situation schadet Wilfrid Fabel nicht nur dem Ansehen seiner Partei, sondern in besonderem Maße auch dem Ansehen unserer Stadt.

Das Sparkassengesetz ist konsequent und entsprechend anzuwenden. Wilfrid Fabel hat alle seine Ämter in der Sparkasse Krefeld niederzulegen.

Der Vorsitzende der Krefelder CDU, Winfried Schittges, wird seiner Verantwortung nicht gerecht, wenn er von "Ruhe bewahren" und "abwarten" spricht. So kommt er seinem geleisteten Eid, Schaden von der Stadt fernzuhalten, nicht nach.

Der Vergleich mit dem Fall des Thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus ist abwegig. Die Solidarität, die man einem schwer verunglückten CDU Politiker entgegenbringt, darf man nicht vergleichen mit dem Festhalten an einem Politiker, dem die Staatsanwaltschaft Bestechlichkeit und Untreue im Amt vorwirft. Die SPD in Krefeld setzt sich daher vehement für eine rückhaltlose Aufklärung ein.

Alle Verantwortlichen müssen im Fall ihrer Schuld zur Rechenschaft gezogen werden. Jetzt entscheiden die Gerichte.