Krefelder sind für Kommunalwahltermin am 27. September

"Ansprech-Bar" der SPD Mitte auf der Hochstraße
"Ansprech-Bar" der SPD in der Innenstadt

Das Landesverfassungsgericht NRW hat entschieden: Die Trickserei der CDU-FDP-Landesregierung um den Kommunalwahltermin war verfassungswidrig. Jetzt erheben 10-tausende von Bürgern in ganz NRW – unter ihnen viele Krefelder – die Forderung, die Landesregierung solle die Kommunalwahl zusammen mit der Bundestagswahl am 27. September durchführen und nicht, wie vorgesehen, am 30. August und damit nur vier Wochen vor diesem Termin.

Die SPD hat dazu jetzt an etlichen Stellen in Krefeld, so u.a. auf der Hochstraße, Protest-Unterschriften gesammelt.

"Die Menschen sind einfach empört darüber, dass die Landesregierung 42 Millionen Euro in den Sand setzen will", sagt Ratskandidatin Dilan Ceylan-Sippel, der die Unterschriftenaktion ein Herzensanliegen ist. "Bei Kindergärten und Schulen fehlt das Geld an allen Ecken, aber wenn es um vermeintliche Vorteile bei Wahlen für FDP und CDU geht, spielen die Millionen auf einmal keine Rolle mehr."