Uli Hahnen besucht die Moschee „Das Wunder von Marxloh“

Die Gäste der SPD Krefeld im Gebetsraum der Moschee
Die Gäste der SPD im Gebetsraum der Moschee, ganz rechts Uli Hahnen
"Das Wunder von Marxloh"
"Das Wunder von Marxloh"

Mehr als hundert Krefelder sind der Einladung der SPD gefolgt, die Moschee „Das Wunder von Marxloh“ zu besuchen. Die erste von insgesamt drei Fahrten im Rahmen des Sommer-Ferien-Programms hat jetzt stattgefunden, fach- und sachkundig geleitet von Ratskandidatin Dilan Ceylan-Sippel, der als Muslima mit türkisch-syrischen Wurzeln der Dialog zwischen den einzelnen Kulturen und Religionen ein besonderes Anliegen ist. Mit Begeisterung dabei: OB-Kandidat Uli Hahnen sowie Anke Drießen-Seeger, Integrationsbeauftragte der SPD-Fraktion.

Gebannt lauschten die Besucher den Ausführungen des ehrenamtlichen Mitarbeiters der Moschee, Dr. Günther Holtmeyer, zur Geschichte der Entstehung dieser Moschee. Es hatte eine enge und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen u.a. Moscheeverein, Stadt Duisburg, Land NRW, der Europäischen Union sowie christlichen Gemeinden gegeben. Dadurch kam es zum sogenannten „Wunder von Marxloh“: Vom Anfang der Planungen über Bauzeit bis heute gab und gibt es weder Proteste noch andere Zwischenfälle, die Moschee wird von allen Bürgern angenommen und geliebt. Holtmeyer bot darüber hinaus einen umfassenden Überblick zu Parallelen zwischen Judentum, Islam und Christentum.

Sehr angetan waren alle von Architektur und Ausstattung des Gebäudes, das in seiner Schönheit und Klarheit in Deutschland kaum seinesgleichen finden dürfte. Besonders beeindruckt war die mit 90 Jahren älteste Teilnehmerin dieser SPD-Fahrt. Sie hat früher selbst in Marxloh gelebt und sich immer ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen gewünscht.

Nach Besichtigung des Gebetsraums und der Bibliothek fand der Besuch seinen Ausklang im Bistro der Moschee, wo man die Eindrücke Revue passieren und osmanische Speisen kosten konnte.