Schließung des Freiwilligenzentrums ist ein Skandal!

Mit Bestürzung haben die beiden SPD-Sozialpolitikerinnen Petra Schneppe MdL und Gerda Schnell, Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses, die Entscheidung zur Schließung des Freiwilligenzentrums zur Kenntnis genommen. "Hier muss man sich fragen, warum sich bei dieser so wichtigen Einrichtung weder Politik noch Kirche in der Lage sehen, finanzielle Mittel in ausreichendem Maß zur Verfügung zu stellen", sagt Petra Schneppe. "Mit dieser Entscheidung wird das so viel gepriesene Ehrenamt mit Füßen getreten!" Auch für Gerda Schnell stellt das Freiwilligenzentrum ein wesentliches Element des bürgerschaftlichen und sozialen Engagements in der Seidenstadt dar, das es auf jeden Fall zu erhalten gilt.

200 ehrenamtliche Mitglieder, die durch ihren Einsatz und ihre Arbeit dem Gemeinwohl viel Geld ersparten, haben ihr Betätigungsfeld nun erst einmal verloren.

Gerda Schnell: „Wir haben den Oberbürgermeister gebeten, schnellstmöglich in Gespräche mit dem Caritasverband einzutreten, um eine Finanzierung dieser für unsere Stadt unverzichtbaren Einrichtung auch in den kommenden Jahren sicherzustellen“.

Außerdem sollten nach Auffassung der beiden Ratsfrauen über den durch den Stadtkämmerer bereits für Mitte November angekündigten Nachtragshaushalt die zur Sicherung der Einrichtung erforderlichen Finanzmittel bereitgestellt werden.

Petra Schneppe: "Es muss doch jedem klar sein, dass zur Koordinierung von
200 Ehrenamtlern eine hauptamtliche Kraft notwendig ist, um das Engagement der Menschen zielgerichtet zu regeln. Die Schließung des Freiwilligenzentrums wird große Lücken im sozialen Bereich aufreißen. Das ist ein Skandal!"