„Das Hickhack um die geplante Verlaufsänderung der B9 in Fischeln muss ein Ende haben“

Petra Schneppe MdL
Petra Schneppe MdL

"Das Hickhack um die geplante Verlaufsänderung der B9 in Fischeln muss ein Ende haben", fordern Petra Schneppe MdL und Fischelns Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm. Fischeln leide schon seit Jahren unter den Belastungen des Lkw-Verkehrs, der die B9 als Ausweichstrecke nutze, so die beiden SPD-Politikerinnen. "Statt auf der Autobahn zu bleiben, quälen sich viele Lkw über die innerstädtische Kölner Straße, die teilweise nur Tempo 30 zulässt und die immer noch als Bundesstraße ausgewiesen ist. Eine Verlegung der B9 entlastet den Fischelner Ortskern und führt außerdem dazu, dass Autofahrer ihre Ziele in Krefeld schneller und sicherer erreichen." Ein entsprechender Antrag liegt nach Auskunft der Stadtverwaltung beim NRW-Verkehrsministerium. Das ließ unlängst verlauten, bis zu einer Entscheidung des Ministers könne es "aus haushaltstechnischen Gründen allerdings noch bis zum Jahresende dauern".

"Jetzt reicht es!", sagen Schneppe und Nottebohm unisono. Eine Kleine Anfrage, die Petra Schneppe gemeinsam mit dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bodo Wißen jetzt an die NRW-Landesregierung gestellt hat, soll endlich Aufschluss geben. "Die Landesregierung wird darin unter anderem aufgefordert, sich zu äußern, welche Frist sie für angemessen hält, um in der konkreten Angelegenheit eine Entscheidung zu fällen, und mit welchen Kosten die Verlaufsänderung der B9 verbunden ist. Auf die Kleine Anfrage muss die Landesregierung antworten und endlich Farbe bekennen. Fischeln muss endlich vom unnötigen Verkehr entlastet werden!"