SPD-Politiker zu Besuch im CHEMPARK

v.l. Dr. Dresely, Christoph Epping, Uli Hahnen, Ina Spanier-Oppermann, Norbert Römer, André Stinka, Detlef Rennings
v.l. Dr. Dresely, Christoph Epping, Uli Hahnen, Ina Spanier-Oppermann, Norbert Römer, André Stinka, Detlef Rennings

Mit einem klaren Bekenntnis zum Trianel-Kraftwerk hat sich Norbert Römer, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, bei seinem Besuch im CHEMPARK Krefeld-Uerdingen am Donnerstag, 18. März 2010, als Unterstützer des Kraftwerkprojekts positioniert. In Begleitung des Energie- und Klimapolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, André Stinka, und der beiden Krefelder SPD-Kandidaten zur Landtagswahl, Ina Spanier-Oppermann und Ulrich Hahnen, informierte sich Römer über aktuelle Entwicklungen in dieser Angelegenheit.

Römer wies darauf hin, dass das Trianel-Kraftwerk in Uerdingen dem Klimaschutz dient, Arbeitsplätze sichert und für mehr Wettbewerb sorgt. "Solange die Energieerzeugung noch zu einem ganz überwiegenden Teil in oligopolistischen Strukturen erfolgt, müssen neue Marktteilnehmer unterstützt werden. Deshalb haben wir mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die finanzielle Förderung von neuen hocheffizienten Kraftwerken aus den Erlösen des Emissionshandels vereinbart. Wir erwarten, dass diese für die Kraftwerkserneuerung in NRW wichtige Vereinbarung umgesetzt wird."

Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH, präsentierte die neuesten Informationen zur geplanten Milliardeninvestition. Er stand den Politikern dabei genauso Frage und Antwort wie Dr. Stefan Dresely, Leiter des CHEMPARK Krefeld-Uerdingen (und Leiter des Geschäftsfeldes Sicherheit), sowie Detlef Rennings, CURRENTA-Betriebsratsvorsitzender am Standort Krefeld-Uerdingen.

Becker begrüßte das Engagement der SPD-Politiker. "Die Unterstützung der Kommunal- und Landespolitik ist für den Erfolg dieses für den deutschen Erzeugungsmarkt wichtigen Kraft-Wärme-Kopplungsprojekts von größter Bedeutung." Bei dem Besuch ging es den SPD-Politikern nicht nur um den aktuellen Stand des Investitionsvorhabens, sondern auch um die kommenden Schritte bis zum geplanten Baubeginn.

"Das Kraftwerk und die damit verbundenen Neu-Investitionen in den CHEMPARK-Standort sind von entscheidender Bedeutung, um Unternehmen am Standort langfristig wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zu bieten", sagte Dresely während des Gesprächs. "Wir benötigen das Kraftwerk, um im globalen Markt erfolgreich bestehen zu können", so Dresely weiter.

Auch Rennings betonte die Notwendigkeit dieser geplanten Ansiedlung: "Nur mit einer gesicherten Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen ist der CHEMPARK-Standort am Niederrhein attraktiv für Investoren. Wenn wir es schaffen, Investoren für unseren Standort zu begeistern, sichern wir weiterhin Arbeitsplätze für viele Tausend Menschen".