Flammender Protest mit „Flammenden Kätchen“

In der Mitte Uli Hahnen, rechts neben ihm Ernst Schupp und Irene Bongardt, links von ihm Ina Spanier-Oppermann. Foto: Gerda Schnell
In der Mitte Uli Hahnen, rechts neben ihm Ernst Schupp und Irene Bongardt, links von ihm Ina Spanier-Oppermann
v.l. Dr. Reinhard Mühlenberg, Bürgermeister Frank Meyer, Bernd Scheelen MdB, Landtagskandidatin Ina Spanier-Oppermann, Monika Mühlenberg. Foto: Gerda Schnell
Dr. Reinhard Mühlenberg, Bürgermeister Frank Meyer, Bernd Scheelen MdB, Landtagskandidatin Ina Spanier-Oppermann, Monika Mühlenberg

Mit einer bundesweiten Unterschriftenaktion protestiert die SPD gegen die von Union und FDP geplante Einführung einer Kopfpauschale im Gesundheitswesen. Sie wirft der Koalition vor, das Solidarprinzip in der gesetzlichen Krankenversicherung zu zerstören und Millionen Bürger zu Bittstellern zu machen.

Die SPD Krefeld hat sich am 24. April mit einer spektakulären Aktion daran beteiligt. Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen verdeutlichten mit "Flammenden Kätchen" ihren flammenden Protest und verteilten entsprechendes Infomaterial an die Passanten. Die beiden Landtagskandidaten, Bundestagsabgeordneter Bernd Scheelen, Bürgermeister Frank Meyer und viele weitere Genossen standen den Bürgern Rede und Antwort.

Diese konnten an einer Reihe von symbolischen "Köpfen" mit entsprechender Erläuterung erkennen, zu welchen Ungerechtigkeiten die Kopfpauschale führen würde. Denn nach Meinung der Koalition soll sich künftig jeder, ob Straßenbahnfahrer oder Bankdirektor, ob Friseuse oder Ärztin, mit dem gleichen Betrag an der Krankenversicherung beteiligen.

Die SPD sagt:

•Die Kopfpauschale ist ungerecht, weil sie unabhängig vom Einkommen erhoben wird. Die Kosten für Geringverdiener steigen und Bezieher hoher Einkommen tragen weniger bei.
•Sie macht einen sozialen Ausgleich nur noch durch Bittstellerei beim Staat möglich.
•Und sie führt dazu, dass gute medizinische Leistungen nur noch über private Zusatzversicherungen zu bekommen sein werden.

Die SPD will ein solidarisches Gesundheitssystem, in dem die Kosten für Gesundheit gerecht auf alle Schultern verteilt werden, und sagt deshalb Nein zur Kopfpauschale!