Brauerei Wienges – ein Juwel in der Innenstadt

v.l. Wilfried Bovenkerk, Gerhard Hanisch, Hermine Himmelein, Margot Wienges, Martin Rütten, Gabriele Mörchen, Karin Späth, Robert Claßen
Wilfried Bovenkerk, Gerhard Hanisch, Hermine Himmelein, Margot Wienges, Martin Rütten, Gabriele Mörchen, Karin Späth, Robert Claßen (v.l.)
Das historische Brauhaus hinter der Traditions-Gaststätte

Die Besucher kommen aus dem Staunen nicht heraus! Wer ahnt schon, welches Kleinod sich da hinter der Traditions-Gaststätte Wienges auf der Neusser Straße verbirgt.

Voll Stolz, aber auch mit Wehmut führt Eigentümerin Margot Wienges die Mitglieder des SPD-Arbeitskreises Denkmalschutz durch die Räume der ehemaligen Brauerei, nur durch einen Innenhof vom Hinterausgang der Gaststätte getrennt.

Ratsherr Wilfried Bovenkerk, denkmalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, hat zur Führung auch den städtischen Denkmalschützer Gerhard Hanisch eingeladen. Der zeigt den Politikern nicht nur die erhaltenswerten Relikte aus vergangenen Tagen, sondern verweist auch auf den enormen finanziellen Aufwand, den eine Wiederherstellung erfordern würde, denn das wunderschöne alte Brauhaus befindet sich mittlerweile in einem desolaten Zustand. Margot Wienges könnte das alleine nicht schultern, und die Stadt hat (jedenfalls hierfür) kein Geld.

So verschwindet langsam aber sicher wieder einer der wertvollen historischen Schätze aus unserer Seidenstadt. Und dem dermaleinst schönsten Jugendstilschwimmbad Deutschlands genau gegenüber geht es ja leider auch nicht besser, stellen Ratsfrau Gerda Schnell, Vorsitzende des Denkmalausschusses, und ihre Kollegen und Kolleginnen vom Arbeitskreis mit großem Bedauern fest. Sie danken Margot Wienges und Gerhard Hanisch für diesen Ausflug in eine Welt, die wohl für immer Vergangenheit bleiben wird.