Krefelder Juristin Ulrike Lubek an der Spitze des Landschaftsverbandes Rheinland

Ulrike Lubek (rechts) mit dem Vorsitzenden der  Landschaftsversammlung Rheinland, Dr. Jürgen Wilhelm, und der Kämmerin und  stellvertretenden LVR-Direktorin, Renate Hötte. (Foto: LVR, L. Ströter)
Ulrike Lubek (rechts) mit dem Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Rheinland, Dr. Jürgen Wilhelm, und der stellvertretenden LVR-Direktorin, Renate Hötte. (Foto: LVR, L. Ströter)

Die politische Vertretung beim Landschaftsverband Rheinland, die Landschaftsversammlung Rheinland, hat am am 8. Oktober 47-jährige Juristin Ulrike Lubek einstimmig zur neuen LVR-Direktorin gewählt. Sie tritt ihr Amt zum 1. November an. Die Position des LVR-Direktors war im Juli frei geworden, als der bisherige Amtsinhaber, Harry K. Voigtsberger, als Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr in die nordrhein-westfälische Landesregierung wechselte.

Ulrike Lubek wurde 1963 in Paderborn geboren. Sie ist verheiratet, lebt in Krefeld und gehört der SPD an. Über ihre Wahl freut sich ganz besonders Ratsfrau Doris Nottebohm, Vertreterin der Krefelder SPD in der Landschaftsversammlung Rheinland.

Lubek leitete bisher beim LVR das Dezernat für den Klinikverbund und die Heilpädagogischen Hilfen mit rund 10.000 Beschäftigten. Sie war 2007 vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nach Köln zum LVR gewechselt. Beim LWL war sie über zehn Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen tätig gewesen.

Als LVR-Dezernentin für den Klinikverbund und die Heilpädagogischen Netze hat Lubek – gemeinsam mit den politischen Gremien – in einem weitreichenden Reformprozess die psychiatrischen Kliniken des LVR zu einem modernen Klinikverbund umstrukturiert.

Als LVR-Direktorin ist Lubek für die Dauer von acht Jahren von der Landschaftsversammlung Rheinland gewählt. Sie leitet die Verwaltung und ist gesetzliche Vertreterin des regionalen Kommunalverbands. Der LVR erfüllt mit seinen rund 15.000 Beschäftigten überwiegend soziale Aufgaben. Er ist einer der größten Kostenträger für Leistungen für Menschen mit Behinderung in Deutschland und erfüllt Dienstleistungen in den Bereichen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Psychiatrie und Kulturförderung.