Gartenbauverein Krefeld-Linn 1892 im Landtag

Vertreter des Gartenbauvereins Krefeld-Linn 1892 mit Uli Hahnen MdL (oben links)
Vertreter des Gartenbauvereins Krefeld-Linn 1892 mit Uli Hahnen MdL (oben links)

Vertreter des Gartenbauvereins Krefeld-Linn 1892 wurden jetzt von Uli Hahnen im Düsseldorfer Landtag begrüßt. Am Rande der Plenarsitzung konnte der SPD-Abgeordnete ein Gespräch mit der Delegation führen, wobei die von der Krefelder CDU geplante Anhebung der Pachtgebühren für Kleingärten um sage und schreibe 54 Prozent naturgemäß das Schwerpunktthema bildete. Hahnen versicherte seinen Gästen, die von ihm geführte SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld werde einer derart überzogenen Erhöhung schon aus sozialen Erwägungen auf keinen Fall zustimmen. "Die Stadtverwaltung plant Anhebungen von Gebühren in ganz vielen Bereichen. Dies ist in Zeiten leerer Kassen absolut verständlich, allerdings werden die Gebühren in den einzelnen Bereichen im Durchschnitt um lediglich 10 Prozent erhöht. Die Erhöhung der Kleingartenabgabe um mehr als 50 Prozent fällt dabei völlig aus dem Rahmen und wird von der SPD-Fraktion auf keinen Fall akzeptiert", entrüstete sich der Abgeordnete.

Die Besucher wandten sich mit einem weiteren Problem hilfesuchend an Hahnen. Eine städtische Verordnung untersage den Bau von Gerätehäusern in den Anlagen, daher müssten die Kleingärtner ihre Gerätschaften wie z.B. Rasenmäher etc. in ihrer eigenen Parzelle unterstellen, was häufig zu Platzproblemen führe. Uli Hahnen sicherte zu, sich für dieses Anliegen stark zu machen, zumal die Errichtung solcher Gerätehäuser in anderen Kommunen erlaubt sei und die Stadtkasse zudem nicht belaste.

Auch der unzureichende Winterdienst in Linn lag den Gästen auf der Seele. Gerade auf historischem Kopfsteinpflaster sei es derzeit ziemlich gefährlich und der Streudienst der GSAK reiche bei weitem nicht aus. Hahnen versprach, sich auch dieses Problems zeitnah annehmen zu wollen.