Doris Nottebohm: Sicherheit der Kinder hat Vorrang!

links Bernd Scheelen MdB, rechts Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm
links Bernd Scheelen MdB, rechts Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm

Mit Fackeln und einem großen Transparent protestierte die SPD am zweiten Adventssonntag gegen die Pläne des CDU-Oberbürgermeisters, die Jugendverkehrsschule an der Erkelenzer Straße zu schließen. An der Mahnwache, die sich zugleich gegen die von den Sozialdemokraten vehement abgelehnte Westumgehung richtet, beteiligte sich neben etlichen weiteren Genossen sowie rund 50 empörten Bürgern auch der Vorsitzende der Krefelder SPD, Bernd Scheelen MdB, sowie die Bezirksvorsteherin von Fischeln, Ratsfrau Doris Nottebohm.

Die Fraktionen der CDU, der Grünen und der FDP im Rat der Stadt Krefeld wollen die Einrichtung schließen, angeblich wird das Gelände zur Erweiterung des Feuerwehrgeländes benötigt. Die SPD-Fraktion hingegen hält die Jugendverkehrsschule für unverzichtbar und vermutet, dass in der allseits gefürchteten Westumgehung der wirkliche Grund für den unverständlichen Beschluss zu sehen ist. "Für uns geht die Sicherheit der Kinder vor", begründet Doris Nottebohm den Protest. "Wieder werden Grundstücke in Fischeln verschachert und die Westumgehung rückt immer näher. Aber nicht mit uns!"

Der Geschäftsführer der Verkehrswacht, Rolf Rönsch, erinnerte daran, dass die Jugendverkehrsschule ein Schutzraum für die schwächsten Kinder sei.