Hodcha Sevket Zengins plötzlicher Tod löst Trauer und Bestürzung aus

Sevket Zengin betet beim Fastenbrechen der SPD
Sevket Zengin im Gebet beim Fastenbrechen der SPD

Der Hodcha der Moschee Viersener Straße, Sevket Zengin, ist am 10. Januar 2011 plötzlich und unerwartet verstorben.

Die Krefelder SPD trauert mit der Moschee-Gemeinde und den türkischen Mitbürgern. Sevket Zengin war stets ein gern gesehener Gast beim Fastenbrechen der Partei auf dem Südwall und hat viel zum Verständnis zwischen Sozialdemokraten und Migranten beigetragen. Sein Rat, sein Verständnis, seine Freundschaft werden uns fehlen!

SPD-Mitglied Robert Claßen, Vorsitzender des Vereins "Die Heimat", schreibt dazu:

"Der Hodcha der Moschee Viersener Straße, Herr Sevket Zengin, auch Autor des Heimat / Vatan – Beitrags in der "Heimat", Band 81, ist heute plötzlich verstorben. Wir verlieren in ihm, die Stadt Krefeld verliert in ihm einen warmherzigen, hochgebildeten Theologen, der sich immer für aktive Integration eingesetzt hat.

Zuletzt schrieb Sevket Zengin in seinen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen: ‚Wir möchten bei dieser Gelegenheit zum Ausdruck bringen, dass wir es sehr hoch schätzen, weit von der ursprünglichen Heimat enfernt in Frieden und Sicherheit leben zu können. Daher sehen wir uns geradezu verpflichtet, als Dank hierfür den größtmöglichen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft, deren Teil wir sind, zu leisten.‘ Der Verlust wird spürbar sein."