SPD und DGB: Große Übereinstimmung

Zur Situation von Arbeitnehmern in Krefeld tauschten sich jetzt die Spitzen von SPD und DGB aus.

Die beiden Organisationen treffen sich regelmäßig, um über die Entwicklungen in der Stadt zu sprechen und sich gemeinsam zu positionieren.
Im SPD-Parteihaus stand unter anderem das Thema Haushalt der Stadt Krefeld auf der Tagesordnung, der auch erhebliche Einschnitte für das städtische Personal vorsieht.

Scharfe Kritik übten SPD und DGB am Beschluss von CDU und Grünen, einen zusätzlichen Dezernenten einzuführen. "Angesichts der Einsparungen, die die Mitarbeiter der Stadtverwaltung bereits hinnehmen mussten und weiter hinnehmen müssen, ist in unseren Augen ein weiterer Dezernent nicht darstellbar", so DGB-Vorsitzender Ralf Köpke.

Bernd Scheelen, SPD-Vorsitzender und Bundestagsabgeordneter, berichtete vom Hartz IV-Vermittlungsverfahren und sagte: "Der Mindestlohn ist unabdingbar." Für SPD und DGB sind Mindestlohn und gleiche Bezahlung für Leiharbeiter Garant dafür, dass nicht immer mehr Menschen auf Hartz IV angewiesen sind: "Wer zu wenig verdient, wird sich an die Arge wenden und seinen Lohn aufstocken. Wir wollen, dass Arbeitnehmer von dem leben können, was sie verdienen."