Landtagsabgeordneter Uli Hahnen setzt sich für Arbeitsplätze und Standortsicherung ein

(v.r.n.l.): Dr. Jörg Beindorf (Vorstand TKN), Uli Hahnen MdL, Dr. Verena Schulz-Klemp (Umwelt- und Energiemanagement TKN), Norbert Kalwa (stellv. Betriebsratsvorsitzender TKN)
(v.r.n.l.): Dr. Jörg Beindorf (Vorstand TKN), Uli Hahnen MdL, Dr. Verena Schulz-Klemp (Umwelt- und Energiemanagement TKN), Norbert Kalwa (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender TKN)

Unverzüglich nach Bekanntwerden der Planungen zur Neuaufstellung des Thyssenkonzerns traf sich Uli Hahnen MdL, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion in Krefeld, mit dem Vorstand von ThyssenKrupp Nirosta, Dr. Jörg Beindorf, und dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden, Norbert Kalwa.

Nach dem Gespräch gab der SPD-Abgeordnete folgende Stellungnahme ab:

"Bezüglich der Forderungen des Konzern-Betriebsrates, bei allen Umstrukturierungsmaß-nahmen der Sicherung der rund 2.200 Arbeitsplätze Vorrang einzuräumen und den Standort Krefeld zu erhalten, herrscht große Übereinstimmung zwischen Arbeitnehmervertretern und Vorstand. Herr Dr. Beindorf, Vorstand von TKN, bezeichnete die Betriebsratsforderungen als legitim und unterstützenswert. Die Sicherung des Krefelder Standortes steht für den Vorstand ebenso an oberster Stelle wie für den Betriebsrat.

Als Ergebnis eines Umstrukturierungsprozesses muss nicht der Verkauf oder gar die Schließung des Krefelder Nirostawerkes stehen; vielmehr wird es um eine Verselbständigung der Edelstahlsparte gehen. Das Risiko für den Krefelder Standort von TKN geht nicht von einer solchen Verselbständigung aus, sondern ist eher in – durch Bundesvorgaben verursachten – erschwerten Rahmenbedingungen im europäischen Vergleich zu sehen.

Im heutigen Gespräch ist deutlich geworden, dass wir ein langfristiges industriell tragfähiges Konzept für den Standort und die Arbeitsplätze benötigen. Hierfür werden der Vorstand, der Betriebsrat und auch die Politik alle Kräfte mobilisieren. Die Äußerungen von Herrn Dr. Beindorf lassen mich hoffen, dass am Ende des Prozesses Erhalt und Ausbau der Edelstahlsparte in Krefeld stehen werden.

Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger hat mir in einem persönlichen Gespräch am Dienstag zugesichert, dass für die Landesregierung die Standortsicherung oberste Priorität hat. Weitere Gespräche, unter anderem mit dem Konzernbetriebsratsvorsitzenden Thomas Schlenz, stehen in der nächsten Woche an."