Stipendiatin aus Weißrussland begleitet Bernd Scheelen MdB

Iryna Artsiukh und Bernd Scheelen MdB zeigen, wo Weißrussland liegt
Iryna Artsiukh und Bernd Scheelen MdB zeigen, wo Weißrussland liegt

Die Begeisterung über ihren Aufenthalt in Deutschland und insbesondere die Woche in der Stadt Krefeld ist Iryna Artsiukh deutlich anzumerken. Nachhaltig beeindruckt ist die Stipendiatin aus Weißrussland vor allem über die vielfältigen Möglichkeiten der politischen Mitwirkung.

Während ihres Aufenthaltes in der Seidenstadt konnte sie beim Besuch verschiedener Gremiensitzungen Demokratie live erleben, so z.B. als Zuhörerin im Beschwerdeausschuss des Rates der Stadt Krefeld.

Bundestagsabgeordneter Bernd Scheelen hat die sympathische Dolmetscherin, deren hervorragende Deutschkenntnisse immer wieder für Verblüffung sorgten, beim einwöchigen Aufenthalt in der Seidenstadt aber nicht nur in die Politik reinschnuppern lassen. Unter seinen Fittichen hat sie mehrere Krefelder Unternehmen und Highlights wie die Burg Linn, die Rennbahn, den Stadtwald und die Mies van der Rohe-Villen kennengelernt. Sie hat die Innenstadt zu Fuß erobert, hat das Stück "Treppauf,treppab" im Stadttheater besucht und im Nordbahnhof hat sie schließlich eine "LKW-Fahrer-Portion" Linsensuppe gegessen.

Die 25jährige Weißrussin nimmt am Programm des Bundestags "Internationale Parlaments-Stipendien" (IPS) teil und begleitet den SPD-Bundestagsabgeord-neten insgesamt fünf Monate bei seiner Arbeit in Berlin. Ziel des Programms ist es, die Beziehungen Deutschlands mit den 25 teilnehmenden Ländern zu fördern und zu festigen. Es gibt qualifizierten jungen Menschen Gelegenheit, politische Entscheidungsprozesse kennen zu lernen und praktische Erfahrungen im
Bereich der parlamentarischen Arbeit zu sammeln.

"In Krefeld kann man gut leben und arbeiten", ist Iryna Artsiukh überzeugt. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat möchte sie ihre Erfahrungen und Sprachkenntnisse beruflich nutzen.