Das brennt den Genossen auf den Nägeln: Die Zukunft der Schulen und die Entwicklung der Innenstadt

Anja Ingenbleek, dahinter v.l. Fatih Demirci und Lars Woltermann
Anja Ingenbleek, dahinter v.l. Fatih Demirci und Lars Woltermann
v.l. Bürgermeister Frank Meyer und Uli Hahnen MdL. Foto: Gerda Schnell
Bürgermeister Frank Meyer und MdL Uli Hahnen

Als Frank Meyer mit seinem angekündigten Vortrag über den Krefelder Schulentwicklungsplan endlich an die Reihe kam, hatten die zum ersten "Kommunal-politischen Abend" zahlreich erschienenen Genossen bereits eine volle Stunde lebhaftester Diskussion hinter sich gebracht. Vielleicht lag das an Uli Hahnen, der es sich nicht hatte verkneifen können, im Rahmen seiner Begrüßung unter anderem auf den städtischen Haushalt, auf Stadthaus, Theaterplatz und Innnenstadtgestaltung zu sprechen zu kommen. Damit hatte der Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete in das sprichwörtliche Wespennest gestochen, die Wortmeldungen mit Kritik, Anregungen und Wünschen wollten kein Ende nehmen, bis schließlich Dirk Plaßmann, der für diese neue Veranstaltungsreihe verantwortlich zeichnet, ein Machtwort sprach. Unmittelbar nach den Sommer-ferien werde zum zweiten "Kommunalpolitischen Abend" eingeladen, versprach er, und dann könne man das Thema "Innenstadt" in Gegenwart des Planungsdezernenten in aller Ruhe besprechen.

Dass beim danach folgenden frei gehaltenen Referat über Schule, Bildung und Ausbildung keine Müdigkeit aufkam, dass keiner der Gäste vor der Zeit den Saal verließ, lag zweifelsfrei nicht nur an der Sach- und Fachkompetenz Frank Meyers, sondern vor allem an der mitreißenden Art seines Vortrags. Es würde hier zu weit führen, auch nur ansatzweise zu versuchen, auf die Inhalte einzugehen. Daher sei ein Hinweis gestattet: Der Bürgermeister und schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion ist gerne bereit, dieses für die Zukunft unserer Kinder und damit für uns alle extrem wichtige Thema in den einzelnen Ortsvereinen und Arbeitsgemeinschaften zu erörtern, man muss ihn nur einladen.

Es lag auf der Hand, dass sich im Anschluss die Lehrer, allen voran Realschul-lehrerin Anja Ingenbleek, sowie die Eltern von Schul- und Kindergartenkindern am intensivsten an der Diskussion beteiligen würden. Aber auch Bernd Scheelen wusste den Vortrag aus Sicht der Bundestagsfraktion um interessante Details zu ergänzen. Und Frank Meyer sagte zu, die von den Betroffenen eingebrachten Argumente sorgfältig abzuwägen und auf jeden Fall bei der Entscheidungsfindung der Ratsfraktion zu berücksichtigen.