Wiedereröffnung des Südbahnhofs mit viel Prominenz

v.r. Bezirksvorsteher Martin Brendle, Minister Guntram Schneider, MdL Uli Hahnen
v.r. Bezirksvorsteher Martin Brendle, Minister Guntram Schneider, MdL Uli Hahnen
Südbahnhof-Eröffnung, freundliche Bedienung an der Getränke-Theke
Südbahnhof-Eröffnung, freundliche Bedienung an der Getränke-Theke

Mit einem großen multikulturellen Fest und viel Prominenz, u.a. SPD-MdL Uli Hahnen sowie Oliver Keymis (Grüne), dem Vizepräsidenten des Landtags NRW, ist der Südbahnhof jetzt seiner neuen Bestimmung übergeben worden.

Das Kommunikations- und Veranstaltungszentrum im Krefelder Süden sei "ein Brennglas dessen, was in der Umgebung gelebt wird", sagte Ehrengast Guntram Schneider. Der Minister für Integration und Soziales NRW fühlte sich sichtlich wohl in dem Getümmel und pflichtete seinem Parteifreund Martin Brendle bei, der sich als zuständiger Bezirksvorsteher im Rahmen des Podiumsgesprächs stolz und zufrieden über die gute Entwicklung des Südbezirks äußerte. "Während die Politik noch darüber debattiert, ob die multikulturelle Gesellschaft überhaupt besteht, kann man sie hier seit Jahren und Jahrzehnten erfahren", erklärte Brendle und verwies dabei auf weitere Pluspunkte im Süden der Stadt wie z.B. die Fabrik Heeder, das Helios-Krankenhaus, die Im-Brahm-Brotfabrik, die Fachhochschule und viele aktive Bürgervereine.

Einer Initiative des Vereins "Werkhaus Krefeld e.V." und finanziellen Mitteln von Land, Stadt und Kulturstiftung der Sparkasse Krefeld ist es zu verdanken, dass aus den mittlerweile verfallenden Räumlichkeiten wieder eine interkulturelle Begegnungs-, Bildungs- und Kulturstätte geworden ist, wie sie es mit anderem Konzept vor Jahrzehnten schon einmal waren. Der 1908 erbaute, 800 Quadratmeter große Bahnhof war von 2009 bis 2010 für mehr als eine halbe Million Euro und viel Eigenleistung von Seiten des Werkhauses renoviert worden.