Roman Dahms „heimliche“ Geburtstagsfeier

Roman Dahm und MdL Uli Hahnen
Roman Dahm und MdL Uli Hahnen
Roman Dahm mit Bürgermeister Frank Meyer
Auch Bürgermeister Frank Meyer gratuliert

Ausgerechnet für den Abend seines 50. Geburtstags war kurzfristig zu einer Sondersitzung des Stadtrats eingeladen worden. Roman Dahm, Mitglied der Krefelder SPD-Fraktion und Vorsitzender des Sportausschusses, ließ sich nichts anmerken, nahm trotz seines Ehrentages teil und verließ die Sitzung keine Minute vor Schluss. So viel Pflichtbewusstsein muss natürlich belohnt werden, und so war denn auch nahezu die gesamte Partei- und Fraktionsspitze zu Gast, als wenige Tage später in Roman Dahms zweitem Zuhause, dem Kinder- und Jugendheim der Falken, nachgefeiert wurde.

Dem Vernehmen nach sollte das Fest eigentlich eine Überraschung für das Geburtstagskind sein, aber das Buffet war so gut und so reichhaltig, dass man sich des Verdachts nicht erwehren konnte, jemand habe im Vorfeld nicht dichthalten können. Wie auch immer, neben viel Politprominenenz – MdL Uli Hahnen, MdB Bernd Scheelen, Bürgermeister Frank Meyer, etlichen weiteren Kollegen von der SPD-Fraktion sowie Vertretern von CDU und Bündnis 90/Die Grünen – tummelten sich im geselligen Partykeller des Jugendheims viele derzeit aktive und ehemalige "Falken" und "Grönländer", etliche Nachbarn und nicht zuletzt Dahms ganze Familie.

Denn Roman Dahm, im Brotberuf Polizist, ist in diesem Viertel "bekannt wie ein bunter Hund", wie Uli Hahnen es in seiner launigen Geburtstagsrede ausdrückte. Das habe ihn auch bewogen, den langjährigen Geschäftsführer der Krefelder "Falken" sowie Geschäftsführer der Karnevalsgesellschaft Grönland vor der letzten Kommunalwahl für die Ratskandidatur im Wahlkreis Gatherhof/Lindental vorzuschlagen. Der Erfolg hat ihm recht gegeben, denn der bienenfleißige und bescheiden gebliebene Roman Dahm eroberte den seit einiger Zeit von der "Konkurrenz", sprich CDU, übernommenen Wahlkreis gleich im ersten Anlauf bravourös für die SPD zurück. "Und das sollten wir auch in Zukunft so beibehalten", schloss der Fraktionsvorsitzende Uli Hahnen seine Rede mit einem Seitenblick auf den unterlegenen Kandidaten von der "Konkurrenz".