Arbeitsminister Guntram Schneider und MdL Uli Hahnen besuchen Siempelkamp

Guntram Schneider (2. v.r.) und MdL Uli Hahnen (3. v.r.) begutachten die Ausbildungswerkstatt
Guntram Schneider (2. v.r.) und MdL Uli Hahnen (3. v.r.) begutachten die Ausbildungswerkstatt
MdL Uli Hahnen (2. Reihe links) und Guntram Schneider (daneben) mit den Lehrlingen der Firma Siempelkamp
MdL Uli Hahnen (2. Reihe links) und Guntram Schneider (daneben) mit den Lehrlingen der Firma Siempelkamp

Auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Uli Hahnen besuchte Landesarbeitsminister Guntram Schneider jetzt das Krefelder Unternehmen Siempelkamp.

Es war bereits der zweite gemeinsame Besuch von Schneider und Hahnen bei Siempelkamp, die sich bei einem Rundgang mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat über die Unternehmensentwicklung im zurückliegenden Jahr informierten. Dr. Hans W. Fechner, Sprecher der Geschäftsführung der Siempelkamp GmbH, konnte den beiden SPD-Politikern zufrieden berichten, dass das Unternehmen auch nach der Wirtschaftskrise immer noch gut aufgestellt sei.

Siempelkamp beschäftigt derzeit rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Anzahl der Ausbildungsplätze ist weiter gestiegen. In den zurückliegenden fünf Jahren ist Siempelkamp von der Industrie- und Handelskammer stets als bester Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet worden.

Beim Rundgang durch die Ausbildungswerkstatt würdigten Schneider und Hahnen die Gesellschafter, welche die erwirtschafteten Gewinne reinvestiert haben und damit alle Standorte und somit auch den in Krefeld nachhaltig sichern. "Siempelkamp ist ein vorbildliches Krefelder Unternehmen, das nicht
nur auf Gewinnmaximierung setzt, sondern auch seinen gesellschaftspolitischen Auftrag ernst nimmt", lobte Uli Hahnen. Arbeitsminister Schneider bezeichnete Siempelkamp gar als "Perle der größeren mittelständischen Unternehmen am Industriestandort Nordrhein-Westfalen".

Die drei Geschäftsbereiche Maschinen- und Anlagenbau, Gießerei und Nukleartechnik bildeten hocheffiziente Synergien, weshalb der Standort Krefeld in den zurückliegenden sechs Jahren kontinuierlich habe erweitert, aus- und umgebaut werden können, so Dr. Fechner als Sprecher der Geschäftsführung. Insgesamt habe Siempelkamp in diesem Zeitraum fast 200 Millionen Euro investiert. Er gab jedoch zu bedenken, dass im harten Wettbewerbsumfeld nur
der die Nase vorn hat, der die innovativste Technik bei höchster Flexibilität und
Schnelligkeit besitzt. Steigende Kosten bei der Energieversorgung bereite dem Unternehmen Sorge. Mit eigenen Photovoltaik-Anlagen auf einer Gesamtfläche von über 4.000 m2 und einem geplanten Gas-Blockheizkraftwerk befinde sich das Unternehmen auf einem guten Weg, ein Stück weit unabhängiger von den Energiekosten zu werden.

Sowohl Arbeitsminister Schneider als auch Uli Hahnen stellten heraus, dass die Landesregierung sich für Erhalt und Ausbau des Industriestandortes Nordrhein-Westfalen einsetzt. "Hierzu zählen auch bezahlbare und mit europäischen Nachbarstaaten vergleichbare Strompreise. Besonders für Mittelständler wie Siempelkamp ist dies eine wichtige Voraussetzung, um im weltweiten Wettbewerb
weiterhin so gut aufgestellt bleiben zu können. Nur so kann Siempelkamp auch zukünftig ein für Krefeld und die Region bedeutender Arbeitgeber und
Ausbildungsbetrieb bleiben", sagte Hahnen.

Arbeitsminister Schneider zeigte sich von Enwicklung und der Philosophie des Unternehmens so beeindruckt, dass er versprach, es in ein bis zwei Jahren nochmals zu besuchen.