Krefelder Bürger besuchen Petra Kammerevert im Europäischen Parlament in Straßburg

Bild: EP

Die Reisegruppe nutzte die Gelegenheit zum direkten Gespräch mit ihrer Abgeordneten. So erfuhren sie z.B., wie breit die Palette an politischen Themen ist, mit denen sich Petra Kammerevert im Ausschuss für Kultur, Medien, Jugend, Bildung und Sport und im Ausschuss für Verkehr und Tourismus beschäftigt. Aber auch Themen wie Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise und ihre Folgen wurden heiß diskutiert. Einer Rückkehr in Kleinstaaterei mit eigenen Währungen und Grenzen innerhalb Europas erteilte die SPD-Abgeordnete eine klare Absage. „Wir haben derzeit keine Krise des Euro, sondern eine Krise der Staatsverschuldung. Was wir brauchen, ist eine besser koordinierte Wirtschafts- und Sozialpolitik in Europa, damit der Steuersenkungswettlauf ein Ende hat und eine Finanztransaktionssteuer, damit die Verursacher der Krise zahlen. Also mehr statt weniger Europa!“, so die SPD-Abgeordnete.

Nach dem Gespräch mit Frau Kammerevert konnte die Reisegruppe auf der Besuchertribüne des imposanten Plenarsaals die Plenarsitzung des Europäischen Parlaments live mitverfolgen. Sie konnte so auch die Dolmetscher bei der Arbeit erleben. Die Sitzungen des Parlaments werden in 23 Amtssprachen der EU simultan übersetzt. Die einhellige Meinung der Reisegruppe: Wir wissen jetzt noch besser, wie wichtig die Europapolitik ist und dass sie unzertrennbar mit unserem Alltag verbunden ist.