Bejubeltes Konzert im Jazzkeller mit der Band „Tonspur“

Siggi Ehrmann mitten unter begeisterten Tonspur-Fans
Das begeisterte Publikum, mitten drin Siegmund Ehrmann MdB
Tonspur
"Tonspur"

Fragt sich, wer im brechendvollen Jazzkeller am meisten Spaß hatte: Die Band-Mitglieder „Tonspur“, die zahlreichen Zuhörer oder Siggi Ehrmann selber.

Die sympathischen jungen "Tonspur"-Musiker André Meisner (Altsax, Komposition), Daniel Brandl (Cello, Effekte), Matthias Dymke (Tasten) und Giuseppe Mautone (Schlagzeug), einer so gut und professionell wie der andere, boten ein faszinierendes Konzert der Spitzenklasse, und die Begeisterung der Kellergäste kannte keine Grenzen.

Auch Siggi Ehrmann und seine Frau Ulla konnten der mitreißenden Musik nicht widerstehen und wippten gut gelaunt mit. Zu fortgeschrittener Stunde hielt es dann keinen mehr auf den Stühlen, der ganze Keller tanzte und jubelte, mittendrin der Bundestagsab-geordnete, der den Krefelder Jazzfans und sich selbst wieder einmal einen unvergesslichen Abend geschenkt hat.

Kein Wunder, dass so viele Gäste gekommen waren, denn man kannte „Tonspur“ bereits von mehreren Auftritten in Krefeld. Vor zwei Jahren hatte die Rheinische Post ein „Tonspur“-Konzert im Jazzkeller wie folgt kommentiert: "Die große Überraschung des Abends aber war das Quartett ‚Tonspur‘. Schon mit ihrem Opener bliesen sie die knapp 100 Gäste förmlich aus den Socken. Keyboarder Matthias Dymke hielt sich zwar noch im Hintergrund, aber Daniel Brandl am elektronisch modifizierten Cello und Giuseppe Mautone am Drumset lieferten einen aufregenden, stark levantinisch gefärbten Einstieg. André Meisner führte das Stück mit seinem offensiven Alt-Sax und Highspeed-Bop in westlichere Gefilde, übergab die Führung wieder an Brandl, der in kurzen Strichen eine atemberaubende Gratwanderung zwischen den Sounds zeitgenossischer Oud-Spieler und 60er-Jahre Rock-Gitarristen vorturnte, was Drummer Mautone mit einem Solo quittierte, das wiederum herrlich gefährlich an Ron Bushys historisches Solo in ‚Jn A Gadda-Da-Vida‘ erinnerte – mit Bass-Begleitung vom Cello. Es gab bereits mehrfach enthusiastischen Zwischenapplaus, bevor es in ein beinah balkanesisches Finale ging……Dieser ‚Kopfkino Jazz‘ (Zitat: Tonspur) adelte die Jazznacht!"