Vorstandssitzung mit spannenden Referaten….

v.l. Ilja Wöllert, Bernd Scheelen MdB
v.l. Ilja Wöllert, Bernd Scheelen MdB
Ina Spanier-Oppermann
Ina Spanier-Oppermann bei ihrem Lichtbildervortrag

In aller Regel werden bei den monatlichen Sitzungen des SPD-Unterbezirksvorstandes neben organisatorischen und personellen Fragen rein politische Themen behandelt. Die letzte Sitzung des Jahres 2011 war jedoch eine Ausnahme: Ilja Wöllert, pädagogischer Leiter der Lebenshilfe Krefeld e.V., und Ina Spanier-Oppermann, Delegierte der SPD Krefeld zum Bundesparteitag, trugen spannende Referate vor.

Parteivorsitzender Bernd Scheelen begrüßte Ilja Wöllert und erklärte unter Bezugnahme auf den Unterbezirks-Parteitag zum Thema "Inklusion" am 17. September 2011, man erhoffe sich von der Lebenshilfe konkrete Hinweise darauf, wo und auf welche Weise die SPD auf positive Veränderungen zugunsten der Behinderten in Krefeld hinwirken könne. Wöllert ging in seinem Vortrag auf Gesetze und Verordnungen ein, welche teilweise widersprüchlich ausgelegt werden könnten und den zuständigen Verbänden die Arbeit schwer machten. Man habe es im Alltag häufig eher mit Exklusion als mit Inklusion zu tun, so z.B. bei der Wohnungssuche, durch kaum verständliche Texte, komplizierte Automaten und mangelhafte finanzielle Ausstattung der Verbände. Bernd Scheelen fasste Vortrag und Diskussion dahingehend zusammen, dass sich die Krefelder SPD nunmehr vor allem auf den Ebenen der Bezirksvertretungen und des Rates vermehrt für die erforderlichen Verbesserungen einsetzen werde.

Ina Spanier-Oppermann, soeben zurückgekehrt vom Bundesparteitag in Berlin und noch sichtlich berührt von den dortigen Erlebnissen, überraschte die Vorstandsmitglieder mit einem sehr persönlich gehaltenen Lichtbildervortrag. Sie zeigte sich vor allem von den Ansprachen Helmut Schmidts und Sigmar Gabriels tief beeindruckt, von der guten Stimmung, dem fairen Umgang miteinander und den Begegnungen mit prominenten Genossen, darunter viele "alte Haudegen". Sie schilderte aber auch kleine Erlebnisse am Rande und verhehlte nicht, wie anstrengend die langen Konferenztage gewesen seien. Dennoch sei sie dem Vorstand dankbar, dass sie die Krefelder SPD als Delegierte bei diesem besonderen Parteitag habe vertreten dürfen.