Volkshochschule Krefeld auf Einladung von Uli Hahnen zu Besuch im Landtag

Mit der VHS bei MdL Uli Hahnen (1. Reihe rechts)
Mit der VHS bei MdL Uli Hahnen (vorne rechts)

Krefelds Landtagsabgeordneter Uli Hahnen konnte jetzt erneut Gäste aus seiner Heimatstadt im Landtag begrüßen. Die Volkshochschule Krefeld hatte im Rahmen ihres Jahresprogramm 2012 eine Fahrt in den Düsseldorfer Landtag anbieten wollen und wandte sich mit diesem Anliegen an den SPD-Politiker.

Dieser war sofort bereit, aus den für jeden Abgeord-neten kontingentierten Besucherplätzen die gewünschte Anzahl zur Verfügung zu stellen.

„Neben Vereinen, Schulen und anderen Organisationen sind immer wieder auch einzelne Interessierte an mich herangetreten, welche die Arbeitsabläufe im Landtag aus nächster Nähe beobachten wollen. Den Vorschlag der Volkshoch-schule Krefeld habe ich daher gerne aufgenommen. Ich habe mich besonders darüber gefreut, dass mich mit dieser Besuchergruppe nun bereits gut 500 Krefelder im Landtag besucht haben. Schließlich habe ich mich um ein Landtags-mandat beworben, weil ich Projekte und Ideen für Krefeld anstoßen und realisieren wollte. Der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern ist mir daher nicht nur wichtig, sondern er ist auch Grundvoraussetzung für meine Arbeit“, betonte Hahnen im Gespräch mit seinen Gästen.

Diese konnten bei ihrem Besuch die laufende Plenardebatte von der Besucher-tribüne aus verfolgen. Aktuell wurde das Gesetz zur Förderung der gesellschaft-lichen Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen vom Plenum in zweiter Lesung beraten und verabschiedet. „NRW ist das erste Land mit einem Integrationsgesetz“, erläuterte der Abgeordnete. „Mit diesem Gesetz wird die integrationspolitische Infrastruktur gesichert und weiter optimiert. Es soll eine vorausschauende, aktivierende und unterstützende Integrationspolitik für alle Generationen ermöglicht werden, die den Zusammenhalt in der Gesellschaft sichert und einem Auseinanderdriften präventiv begegnet. Ob Integration gelingt, entscheidet sich vor Ort – auch bei uns in Krefeld. Daher enthält das Gesetz zahlreiche Regelungen, die die Kommunen bei der Wahrnehmung ihrer Integrationsaufgaben nachhaltig unterstützen."

Das Gesetz wurde nicht nur von den beiden Fraktionen der Regierungskoalition, sondern auch von den anderen im Landtag vertretenen Fraktionen begrüßt und verabschiedet. Lediglich die Fraktion „Die Linke“ hat sich der Stimme enthalten.

Die Besucher interessierten sich im Gespräch mit Uli Hahnen für dessen Meinung hinsichtlich der zukünftigen Gestaltung der Krefelder Innenstadt. Eine Teilneh-merin vertrat die Ansicht, dass diesbezüglich Stillstand und Konzeptlosigkeit der Stadtverwaltung zu verzeichnen seien. Der SPD-Politiker versicherte, die Innenstadt sei für ihn das Herz der Stadt, sie müsse daher auch entsprechend weiterentwickelt und gepflegt werden. Es reiche nicht aus, auf private Investoren zu warten. Diese seien zwar sehr willkommen und sollten durchaus gefördert werden, aber die städtische Verwaltung müsse auch selber aktiv werden und ein durchdachtes Konzept zur Optimierung der Innenstadt vorlegen. Ein solches Konzept lasse der Oberbürgermeister bislang leider vermissen, war sich Hahnen mit der Besucherin einig.