Helmut Kupski, langjähriger Krefelder SPD-Abgeordneter und Ratsherr, feiert am 7. April seinen 80. Geburtstag!

Helmut Kupski
Helmut Kupski

Der Krefelder SPD-Vorsitzende Bernd Scheelen MdB gratuliert dem Jubilar und erinnert an seine zahlreichen Verdienste: "Viele Bürger werden sich noch entsinnen, dass Helmut Kupski gleich zu Beginn seiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter den Gesetzentwurf für die Neugliederung der Polizeibehörden kippte und damit dafür sorgte, dass das Polizeipräsidium nicht nach Mönchengladbach verlegt, sondern als selbstständige Behörde in Krefeld verblieb. Bis heute sind wir ihm deshalb zu Dank verpflichtet."

Auch die Krefelder Krankenhäuser haben von Helmut Kupskis politischem Wirken profitiert. Erhebliche Landeszuschüsse zur Modernisierung ihrer Häuser und Einrichtungen wurden auf Betreiben des SPD-Politikers ermöglicht. Kupski hat sich vor allem auch als Mitbegründer der Stiftung Herzchirurgie Krefeld verdient gemacht. Gegründet wurde der Verein Stiftung Herzchirurgie im Jahr 1988. Dieser Verein sammelte 9,2 Millionen Mark, um den Bau der Herzchirurgie in den damaligen Städtischen Krankenanstalten zu ermöglichen.

Der Jubilar war Gründer mehrerer gemeinnütziger Organisationen und Mitglied zahlreicher Vereine, die sich im bürgerschaftlichen Engagement für die Schwächeren in unserer Gesellschaft einsetzen.

Dem Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld–Bockum gehörte Kupski über 20 Jahre an und war auch über viele Jahre hindurch gewähltes und berufenes Mitglied der Kreissynode Krefeld-Viersen

Helmut Kupski wirkte 27 Jahre als Mitglied des Rates der Stadt und 15 Jahre lang als Landtagsabgeordneter. Die Stadt zeichnete ihn nach seinem Ausscheiden aus dem Rat mit dem Stadtehrenring aus und mit der Würde eines Stadtältesten.

Der Ministerpräsident des Landes NRW verlieh Kupski für seinen Einsatz für die Menschen in Nordrhein-Westfalen und seine inzwischen über 20-jährigen Bemühungen um die Volksverständigung mit Russland den Landesorden. Für seine wissenschaftliche Aufbauarbeit in Russland und in anderen osteuropäischen Ländern ernannte ihn die Staatsuniversität Uljanowsk zum Professor h.c..

Bis heute ist der Jubilar aktiv. Er begleitet die von ihm ins Leben gerufenen Kooperationen der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule Niederrhein mit der Staatsuniversitäth Uljanowsk. Russische Studenten studieren in Duisburg und Mönchengladbach.

Die nahezu 20 Jahre lang angestrebte Ausbildung und Qualifizierung von Handwerkern in Uljanowsk ist nun von einer Bosch-Stiftung übernommen worden. Eine weitere Bosch-Stiftung unterstützt den kulturellen Austausch zwischen Krefeld und Uljanowsk. Jüngst hat die Regierung des Gebietes Uljanowsk Prof. h.c. Kupski gebeten, sie bei der Kooperation mit deutschen Unternehmen zu unterstützen.

"Die Krefelder SPD ist Helmut Kupski für sein politischen Wirken dankbar", fasst Bernd Scheelen zusammen. "Er hat sowohl bei der Ausübung seiner Mandate als auch in seinen Ehrenämtern stets das Wohl unserer Stadt und ihrer Bürger im Blick gehabt, sich aber auch nicht gescheut, über den Tellerrand zu blicken und zu helfen, wo es ihm eben möglich war."