Starke SPD-Präsenz am 1. Mai bei Demonstrationszug und Kundgebung

v.l. Doris Nottebohm, Hans Butzen, Monika Scheelen, Ina Spanier-Oppermann, MdB Bernd Scheelen, dahinter Jürgen Hengst. Foto: Gerda Schnellvorne v.l. Christoph Aretz, Doris Nottebohm, Uli Hahnen, Ina Spanier-Oppermann, im Hintergrund Bürgermeister Frank Meyer. Foto: Gerda Schnell

Schon beim Demonstrationszug vom Willy-Brandt-Platz zum Stadtgarten fällt die starke Präsenz der SPD ins Auge. Und dann bei der Kundgebung stehen sie in der ersten Reihe: Parteivorsitzender und MdB Bernd Scheelen, die beiden Landtagskandidaten Uli Hahnen und Ina Spanier-Oppermann und Bürgermeister Frank Meyer. Keine(r) aus der SPD-Ratsfraktion fehlt, die Jusos und alle Ortsvereine sind vertreten. Am SPD-Stand, ausgerichtet von AfA und Jusos, finden sich immer wieder Genossen ein, man sieht dort neben vielen anderen die beiden langjährigen stellvertretende Parteivorsitzenden Eva Staudacher und Günter Holthoff sowie den Ex-Landtagsabgeordneten Dr. Eugen Gerritz. Natürlich besuchen auch Uli Hahnen und Ina Spanier-Oppermann ihre Mitstreiter am Stand.

Die beiden Landtagskandidaten gehen mit der Stellungnahme der Landes-SPD einig: "Die SPD steht für ein wirtschaftlich starkes und sozial gerechtes Nordrhein-Westfalen. Dazu gehören mehr und bessere Arbeitsplätze. Wir unterstützen die Gewerkschaften bei den Demonstrationen am 1. Mai 2012 und werben gemeinsam für Gute Arbeit und gerechte Löhne.

In den zwanzig Monaten unserer Regierungstätigkeit hat die NRWSPD viel erreicht. NRW ist wieder das Mitbestimmungsland Nummer 1. Unser Landespersonal-vertretungsgesetz beweist, dass Solidarität für uns nicht am Werkstor oder der Bürotür aufhört. Mit dem Tariftreuegesetz haben wir ein wichtiges Zeichen gegen Lohndumping gesetzt.

Unser Leitbild bleibt weiterhin: Gute Arbeit für alle! Wir setzen uns ein für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro und für klare Regeln gegen den Missbrauch in der Leih- und Zeitarbeit. Wir wollen gleichen Lohn für Frauen und Männer – also Equal Pay ohne Tarifvorbehalt. Wir setzen uns ein für eine Begrenzung der befristeten Beschäftigung, klare Regelungen bei Praktika und Werksverträgen sowie einen sozialen Arbeitsmarkt. Unser Ziel bleibt, dauerhafte Beschäftigung statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Wir kämpfen für den Abbau von unnützen und teuren Warteschleifen in der Ausbildung. Alle jungen Menschen, die ausbildungsfähig und ausbildungswillig sind, erhalten einen Ausbildungsplatz. Deshalb setzen wir uns für eine Ausbildungsgarantie ein. Unser Leitsatz ist: Kein Abschluss ohne Anschluss!"