SPD-Sonderparteitag stimmt für rot-grünen Koalitionsvertrag

Die Krefelder Delegierten Hans Butzen, Benedikt Winzen und Gerda Schnell mit ihrer neuen Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann (2. v.l.)
v.l. Hans Butzen, MdL Ina Spanier-Oppermann, Benedikt Winzen, Gerda Schnell
Ina Spanier-Oppermann, Hans Butzen, Benedikt Winzen, MdEP Petra Kammerevert. Foto: Gerda Schnell
v.l. Ina Spanier-Oppermann MdL, Benedikt Winzen, Hans Butzen, Petra Kammerevert MdEP

Mit stehenden Ovationen für Hannelore Kraft und ihre Regierungsmannschaft konnte der Sonderparteitag der NRWSPD früher als erwartet beendet werden. Die Delegierten aus ganz Nordrhein-Westfalen, unter ihnen auch Hans Butzen, Gerda Schnell und Benedikt Winzen aus Krefeld, votierten ohne lange Diskussionen einstimmig für den rot-grünen Koalitionsvertrag, der ihnen am 15. Juni in Hagens guter Stube, der Stadthalle, zur Abstimmung vorgelegt worden ist.

Dass sie das tun würden, galt als sicher. Dennoch warb die bisherige und künftige Ministerpräsidentin Hannelore Kraft für den Vertrag und bemühte sich, mögliche Bedenken von vornherein auszuräumen: Ein Koalitionsvertrag könne nie 100 Prozent des Wahlprogramms abbilden. Die Verabredungen mit den Grünen seien aber keine Formelkompromisse, sondern eine detaillierte Regierungsgrundlage bis 2017.

Das Vertragswerk soll am 18. Juni in Düsseldorf unterzeichnet werden. Zwei Tage später stellt sich Hannelore Kraft im Landtag zur Wiederwahl.

Die drei Krefelder Delegierten freuten sich darüber, dass sie in Hagen ihre gerade gewählte Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann begrüßen und in ihre Mitte nehmen konnten. Man nutzte die Gelegenheit darüber hinaus zu einem Gespräch mit Petra Kammerevert. Die Europa-Abgeordnete versprach, der SPD in der Samt- und Seidenstadt bald mal wieder einen Besuch abzustatten.