Aiman A. Mazyek zu Gast beim Ramadan-Empfang der SPD Krefeld

v.l. Frank Meyer, Aiman A. Mazyek, Halide Özkurt-Atmaca, Uli Hahnen MdL
Frank Meyer, Aiman A. Mazyek, Halide Özkurt-Atmaca und Uli Hahnen MdL bieten Süßes an
v.l. Mehmet Demir, Meltem Söylemez, Eva Staudacher
Hier diskutieren Mehmet Demir und Meltem Söylemez mit Eva Staudacher (rechts)

Bereits zum fünften Mal hatte die SPD Krefeld jetzt wieder zu einem Fest im Rahmen des Ramadans eingeladen. Organisatorin Halide Özkurt-Atmaca, Leiterin des SPD-Arbeitskreises Integration, und Vorsitzender Frank Meyer hießen in den schönen Räumlichkeiten des Josef-Hellenbrock-Hauses mehr als 60 Gäste willkommen.

Neben zahlreichen Vertretern muslimischer Gemeinden und Vereine, Freunden und Partnern aus dem öffentlichen Leben in Krefeld, unter ihnen Mehmet Demir, Vorsitzender der Union der türkischen und islamischen Vereine in Krefeld und Meltem Söylemez, Leiterin des Krefelder Integrationsbüros, konnte Meyer in diesem Jahr auch den Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek begrüßen.

Mazyek hob in seiner Ansprache hervor, dass der Start des islamischen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen der Anfang einer positiven Entwicklung zur Gleichstellung und Gleichbehandlung von Menschen unterschiedlicher Herkunft sei. Der Unterricht sei zwar noch ein zartes Pflänzchen, aber man habe damit den richtigen Weg eingeschlagen. Ein deutliches Bekenntnis gab Mazyek zu den Werten des Grundgesetzes: Muslimische Gruppierungen, deren Ziele und Werte nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stünden, seien eine Gefährdung für die Demokratie.

Diese Aussage griff Frank Meyer in seiner Begrüßung auf: "Der Islam gehört zu Krefeld und jeder, der das Grundgesetz achtet, hat einen Platz in unserer Volkspartei SPD, gleich, ob er ein Buch von Karl Marx, die Bibel oder den Koran bei sich trägt." Eine gemeinsame Zukunft müsse auch gemeinsam gestaltet werden, so Meyer. Dazu sei eine bessere politische Teilhabe von Einwanderern nötig, da sich nur so auch Rechte und Verpflichtungen einfordern ließen.

Begleitet von Musik auf der Ney und dem Tanbur, vorgetragen von Eyüp Kalyon und Kaan Baki, drehten sich viele Gespräche um das Fasten, aber auch um politische Vorhaben in Krefeld und NRW, wie etwa die konkrete Umsetzung des Integrations- und Teilhabegesetzes in Krefeld.

Frank Meyer und Aiman A. Mazyek waren gemeinsam mit den Gästen überzeugt: "Begegnung und Austausch können Gemeinsames zeigen und beweisen, dass Trennendes zwischen Muslimen und Nichtmuslimen nur vermeintlich besteht."