Bundesparteitag in Hannover: Wolfgang Merkel total begeistert!

Wolfgang Merkel, der Delegierte der Krefelder SPD, mit Peer Steinbrück auf dem Bundesparteitag in Hannover
Wolfgang Merkel, der Delegierte der Krefelder SPD, mit Peer Steinbrück auf dem Bundesparteitag in Hannover

Eisekalt und verschneit präsentierte sich Hannover am zweiten Advent. Der öffentliche Nahverkehr war stellenweise zusammengebrochen, aber die meisten Delegierten zum Bundesparteitag schafften es dennoch, rechtzeitig zur Eröffnung der Veranstaltung vor Ort zu sein. Unter ihnen der Krefelder Delegierte Wolfgang Merkel, Vorsitzender des Ortsvereins Krefeld-Nordost.

Er berichtet, trotz der Wetterunbilden sei die Stimmung in den Messehallen der Hauptstadt Niedersachsens überhaupt nicht frostig gewesen, im Gegenteil: Die aus ganz Deutschland angereisten Delegierten hätten Peer Steinbrück einen warmen, herzlichen Empfang bereitet.

Besonders beeindruckt habe ihn die erste Reihe im Plenum. Hier seien Persönlichkeiten versammelt gewesen, die für 60 Jahre Parteigeschichte stehen, so z.B. Helmut Schmidt, Egon Bahr, Gerhard Schröder und Franz Müntefering. Mit standing ovations hätten die Delegierten darauf reagiert, dass Erhard Eppler es sich nicht hatte nehmen lassen, trotz seines 86. Geburtstages am Parteitag teilzunehmen.

Die knapp zweistündige Rede Peer Steinbrücks sei immer wieder vom Applaus der Genossinnen und Genossen unterbrochen worden. Steinbrück habe Herz und Seele der Sozialdemokraten erreicht. Der Satz "Die SPD ist eine WIR-Partei!" sei mit geradezu frenetischem Beifall aufgenommen worden. Als Fazit der großartigen Rede habe man den Satz mitnehmen können: "Weniger Ich, mehr WIR". Und Steinbrück habe unter anderem gesagt: "Stehen wir zu unseren Werten, aber bewegen wir uns auf der Höhe der Zeit."

Nach Steinbrücks Rede habe der Applaus kein Ende nehmen wollen. Aus dem Saal seien sogar viele Rufe nach einer Zugabe gekommen.

Wolfgang Merkel sagt, er sei sicher, dass Steinbrück mit seiner fulminanten Rede so manchen unentschlossenen oder kritischen Genossen überzeugt habe, wovon das hervorragende Wahlergebnis Zeugnis ablege. Und er schließt begeistert: "Hannover war wirklich eine Reise wert!"