SPD Nord-Ost setzt sich für den Erhalt des Traarer Rathauses ein

v.l. Christoph Aretz, Ina Spanier-Oppermann MdL, Wolfgang Merkel, Helmut Wolf; verdeckt Klaus Kokol
v.l. Christoph Aretz, Ina Spanier-Oppermann MdL, Wolfgang Merkel, Helmut Wolf; verdeckt Klaus Kokol

Auch von der klirrenden Kälte hat sich die SPD Nord-Ost nicht abhalten lassen, öffentlich für den Erhalt des Traarer Rathauses zu protestieren und Unterschriften gegen die drohende Schließung zu sammeln. Dabei wurden Ortsvereins-Chef Wolfgang Merkel und sein Vorstandskollege Helmut Wolf tatkräftig unterstützt von den beiden Ratsherren Christoph Aretz und Klaus Kokol sowie von der Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann.

Nicht wenige Bürger brachten ihre bereits ausgefüllten Protest-Postkarten zum Infostand mit. Diese Karten waren zuvor von Merkel und weiteren fleißigen SPD-Mitgliedern an alle Haushalte in Traar und in Verberg verteilt worden, denn "wir wollen nicht tatenlos zuschauen, wie unser Rathaus geschlossen wird. Deshalb machen wir diese Aktion und hoffen auf Unterstützung durch die Traarer Bürger", so Merkel. "Traar verliert immer mehr an Attraktivität. Das Rathaus gehört zu diesem Stadtteil und seiner Geschichte."

Aber auch am Infostand selbst leisteten immerhin noch 70 Bürger mit klammen Fingern ihre Unterschrift, was den tapferen Genossen half, ihre eiskalten Füße, Hände und Nasenspitzen zu ertragen.

Aufmerksame Bürger stellten verwundert fest, dass auch der Bürgerverein Traar Unterschriften gegen die Schließung des Rathauses sammelte. Das führte zu einigem Kopfschütteln, hatte der Vorsitzende dieses Bürgervereins, der CDU-Ratsherr Marc Blondin, doch im Rat zusammen mit seinen Parteifreunden für das Aus des historischen Rathauses gestimmt. Angesichts dieses Widerspruchs beeilte man sich, lieber bei der SPD zu unterschreiben, schließlich hatten die Genossen sich von Anfang an für den Erhalt des Rathauses ausgesprochen.