Familienfreundliche Landespolitik beschert Krefeld zwei neue Familienzentren

Uli Hahnen und Ina Spanier-Oppermann. Foto: Gerda Schnell
Uli Hahnen MdL und Ina Spanier-Oppermann MdL

Die rot-grüne Landesregierung will die Familienzentren zukünftig vor allem dort ausbauen, wo benachteiligte Familien wohnen. "Dieser präventive Ansatz bedeutet, dass in Krefeld zu den bisher schon bestehenden 24 Familienzentren ab dem Kindergartenjahr 2013/2014 zwei neue hinzukommen", geben die Krefelder SPD-Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen bekannt. Landesweit seien insgesamt sogar 100 neue Familienzentren geplant.

"Wo ein besonderer Unterstützungsbedarf für Kinder und Familien besteht, wird ausgebaut. Unser Ziel ist es, jedes Kind mitzunehmen und die Familien noch besser und früher zu erreichen, um ihnen jede mögliche Hilfe und Förderung anbieten zu können. Alle Kinder müssen die gleichen Chancen erhalten!", sagt Spanier-Oppermann.

Uli Hahnen ergänzt, die Landesregierung habe den örtlichen Jugendämtern bereits im Kindergartenjahr 2012/2013 insgesamt 150 neue Familienzentren zugewiesen. "In Krefeld konnten auf diese Weise bereits drei neue Familienzentren gefördert werden. Dank der familienfreundlichen Landespolitik wird es in Krefeld bald 26 und landesweit 2.155 Familienzentren geben".

Die Verteilung der neuen Familienzentren auf die Jugendämter wird anhand eines Sozialindexes festgelegt, dem die Messgrößen "Kinder unter 7" in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II und "Schulabgänger ohne Abschluss" zugrunde liegen. Beide Kriterien werden gleich gewichtet, sodass der Fokus auf Standorte gelegt wird, die ein höheres Risiko tragen, was Armut und Mangel an Bildung angeht. Das Jugendamt der Stadt Krefeld soll umgehend informiert werden, damit zeitnah ermittelt werden kann, an welchen Standorten die zwei neuen Familienzentren am meisten Sinn machen.