Dirk Plaßmann vertritt Krefeld bei der „Kommunale“ in Würzburg

Dirk Plaßmann (links) gratuliert Norbert Bude zum neuen Amt
Dirk Plaßmann (links) gratuliert Norbert Bude zum neuen Amt

"Kommunen stärken – Zukunft schaffen", unter diesem Motto fand am 15./16. Februar 2013 in Würzburg die 15. ordentliche Delegiertenversammlung der Bundes-SGK statt. Die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) ist der Dachverband von ca. 25.000 kommunalen Mandatsträgern der SPD in Deutschland.

Zur Delegiertenversammlung kamen 300 Delegierte aus dem ganzen Bundesgebiet sowie rund 300 Gäste aus der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik in Würzburg zusammen, unter ihnen auch der Krefelder Fraktionsgeschäftsführer Dirk Plaßmann.

Hauptredner waren der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel, der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und der aus dem Amt des Vorsitzenden der Bundes-SGK geschiedene neue Ministerpräsident von Niedersachsen, Stephan Weil. Zum neuen Vorsitzenden der Bundes-SGK wählte die Delegiertenversammlung Nobert Bude, Oberbürgermeister von Mönchengladbach und Vorsitzender des Städtetages Nordrhein-Westfalen.

Die Initiative der EU, bei der Wasserversorgung eine Konzessionsvergabe an private Unternehmen zu ermöglichen, stößt in ganz Europa auf Widerstand. Ein EU-Volksbegehren gegen dieses Privatisierungsmodell hat bereits mehr als eine Million Unterschriften erbracht. Einstimmig hat die SGK-Delegiertenversammlung einem Initiativantrag zugestimmt, der eine mögliche Privatisierung der Wasserwirtschaft stoppen soll. "Wasser ist ein öffentliches Gut und keine x-beliebige Handelsware. Die Wasserversorgung sollte deshalb in der öffentlichen Hand liegen und nicht bei ausschließlich profitorientierten Unternehmen", sagt Dirk Plaßmann und kündigt für seine Fraktion eine Resolution zur Sitzung des Krefelder Rates am 14. März an.

Dass Mönchengladbachs Oberbürgermeister Norbert Bude (SPD) zum neuen Vorsitzenden der Bundes-SGK gewählt worden ist, gefällt Dirk Plaßmann ganz besonders. "Norbert Bude ist ein alter Weggefährte von uns, ich freue mich, dass er dieses Amt übernommen hat." Bude sei in der kommunalen Familie gut vernetzt und es sei sicher auch nicht von Nachteil, dass jetzt ein Niederrheiner dieses einflussreiche Amt inne habe.