Benedikt Winzen im Gespräch mit Krefelder Sportvereinen

v.l. Hans-Joachim Hofer, Benedikt Winzen, Martin Bagsik, Klaus Kokol, Hans Krüppel
v.l. Hans-Joachim Hofer, Benedikt Winzen, Martin Bagsik, Klaus Kokol, Hans Krüppel

Benedikt Winzen, stellvertretender Vorsitzender der SPD Krefeld und Kandidat für den südlichen Bundestagswahlkreis Krefelds (110), hat jetzt mit einem Round-Table-Gespräch, zu dem Vertreter von Krefelder Sportvereinen eingeladen worden waren, seine "Tour der Ideen" begonnen. "Im Rahmen solcher Veranstaltungen möchte ich mit möglichst vielen Menschen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens ins Gespräch kommen. Ich gebe dem Dialog mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern den Vorzug vor Veranstaltungen mit eigenen langen Reden", erläutert Benedikt Winzen seine Beweggründe.

Der Einladung waren Vertreter aus 21 Sportvereinen gefolgt. Im Dialog mit Benedikt Winzen und dem sportpolitischen Sprecher der Krefelder SPD-Fraktion, Klaus Kokol, wurde eine Vielzahl von Themen angesprochen. Vor allem die von der Stadt beabsichtigte drastische Mieterhöhung für die von den Vereinen genutzten Sportstätten wurde ausführlich und kritisch erörtert. Mehrere Vereinsvertreter betonten, dass diese vorgesehenen Mieterhöhung nicht zu verkraften sei, zumal die Betriebs- und Nebenkosten gleichfalls ständig steigen. Vor allem die Vereine, welche die ihnen überlassene städtische Liegenschaft in Eigenregie und mit eigenen finanziellen Mitteln instandhalten müssen, weil der Eigentümer – also die Stadt Krefeld – sich nicht darum kümnmert, können kein Verständnis für die geplante Mieterhöhung aufbringen.

Die Absicht, am Elfrather See einen Freizeitpark zu errichten, bereitet den Sportfunktionären Kopfzerbrechen. Sie erwarten Probleme z.B. für den DLRG. Weitere Diskussionspunkte waren u.a. die besorgniserregend angestiegene Zahl von Nichtschwimmern unter Kindern und Jugendlichen, der Ausbau von Kooperationen mit Schulen, die Konkurrenz durch kommerzielle Fitnesscenter sowie das Fehlen von kostenlosen oder wenigstens preiswerten Werbeflächen für nichtkommerzielle Vereine. Und schließlich ließen die Gäste durchblicken, dass sie die Einführung einer städtischen Ehrenamtskarte für wünschenswert hielten.

Benedikt Winzen versprach, die zahlreichen Anregungen gemeinsam mit Klaus Kokol aufgreifen und bei seiner politischen Arbeit berücksichtigen zu wollen.