„Für eine bessere Welt“ – Erinnerung an die ersten Frauen in der Sozialdemokratie

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Carmen Pelmter, Vorsitzende der AsF Krefeld, und Eva Staudacher laden gemeinsam zur Eröffnung der Ausstellung "Für eine bessere Welt" am 11. August 2013, 12:00 Uhr, im Kultur.Punkt der Friedenskirche ein. Bundestagskandidat Benedikt Winzen und Lars Düsterhöft (Referent beim SPD-Parteivorstand Berlin) werden Grußworte sprechen.

Die Ausstellung der Konzeptkünstlerin Dr. Marlies Obier wird bis zum 23. August 2013 im Kultur.Punkt zu sehen sein. Sie zeigt die Lebensbilder und die Leistungen der ersten Frauen in der Sozialdemokratie auf. Diese werden als Rednerinnen und Kämpferinnen für ihre politischen Ziele vorgestellt in einer Zeit, die ihre Arbeit doppelt unter Strafe stellte: während des Sozialistengesetzes (1878 bis 1890), welches die Sozialdemokratische Partei verbot, und der Zeit des Paragraphen 8 des preußischen Vereinsgesetzes (1850 bis 1908): "Vereine, welche bezwecken, politische Gegenstände in Versammlungen zu erörtern, dürfen keine Frauenspersonen, Schüler oder Lehrlinge als Mitglieder aufnehmen."

Es sind Frauen mit ganz unterschiedlichen Lebensläufen und politischen Positionen ausgewählt, die in der Arbeit "für eine bessere Welt" zusammenkamen und hier stellvertretend für die vielen anderen Frauen stehen, deren Namen nie bekannt wurde.

Ausgehend von den Erinnerungen von Marie Juchacz, der Gründerin der Arbeiterwohlfahrt und der ersten Frau, die vor einem deutschen Parlament gesprochen hat, werden mit ihr zusammen insgesamt zwölf Frauen vorgestellt:

Luise Otto-Peters (1819 – 1895)
Pauline Staegemann (1838 – 1909)
Agnes Wabnitz (1841 – 1894)
Ottilie Bader (1847 – 1925)
Emma Ihrer (1857 – 1911)
Clara Zetkin (1857 – 1933)
Henriette Fürth (1861 – 1936)
Luise Zietz (1865 – 1936)
Käthe Kollwitz (1867 – 1945)
Rosa Luxemburg (1871 – 1919)
Johanna Reitze (1878 – 1949)
Marie Juchacz (1879 – 1956)

Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 11. August 2013, um 12:00 Uhr, von Eva Staudacher und der AsF-Vorsitzenden Carmen Pelmter eröffnet. Bundestagskandidat Benedikt Winzen wird ein Grußwort sprechen.