„Mord und Totschlag“ auf der Spur

Gerd Hoppmann (rechts) mit seinen gebannten Zuhörern. Foto: Dietmar Bongardt
Gerd Hoppmann (rechts) mit seinen gebannten Zuhörern
Ortsvereinsvorsitzende Anke Drießen-Seeger (links) ist ebenfalls mit dabei. Foto: Dietmar Bongardt
Ortsvereinsvorsitzende Anke Drießen-Seeger (links) war ebenfalls mit dabei

In’s Schwarze getroffen hatte die SPD Krefeld-Mitte mit ihrer Einladung zu einer Führung über "Mord und Totschlag" in der Krefelder City. Die im Rahmen des diesjährigen Sommerprogramms angebotene Veranstaltung war in Blitzesschnelle ausgebucht und es gibt bereits eine lange Warteliste für das nächste Mal.

Der Leiter des Kriminalkommissariats "Todesermittlungen", Gerd Hoppmann, führte rund 30 interessierte Bürger bei hellem Sonnenschein in dunkle Innenstadt-Ecken, wo in den letzten Jahrzehnten spektakuläre Kriminalfälle für allgemeines Entsetzen gesorgt hatten. Da wurde u.a. neben dem fast geköpften Inhaber eines Sonnenstudios auch die arme alte Dame in Erinnerung gerufen, die sterben musste, weil ihr Enkel nicht so lange auf sein Erbe warten wollte.

Die Gäste der SPD hingen gebannt an den Lippen des Kommissars und waren sichtlich beeindruckt über die Akribie, mit der die Ermittlungen in den einzelnen Fällen geführt worden sind. Gerd Hoppmann ging aber auch auf die Verbrechen ein, wo es der Polizei trotz intensivster Bemühungen nicht gelungen war, den oder die Täter zu ermitteln oder zu überführen. Manchmal, so sagte er, habe die Strafverfolgung zum Leidwesen der ermittelnden Beamten wegen rechtlicher Hindernisse nicht weitergeführt werden können.

Irene und Dietmar Bongardt, selbst pensionierte Kriminalbeamte, bedankten sich im Namen des SPD-Ortsvereins Krefeld-Mitte bei ihrem Kollegen Gerd Hoppmann mit einem kleinen Präsent für die spannende Führung.