Führung durch die Katholische Pfarrkirche St. Cyriakus in Hüls

Unter den Teilnehmern: Martin Lothmann (li), Pfarrer. Paul Jansen (8. von li.), Hans Butzen (8. von re.)
Unter den Teilnehmern: Martin Lothmann (li), Pfarrer. Paul Jansen (8. von li.), Hans Butzen (8. von re.)
Hier gibt Martin Lothmann (Mitte) Erläuterungen zu den Statuen am Hauptportal
Hier erläutert Martin Lothmann (Mitte) die Statuen am Kirchenportal

Zu einer Führung um und durch die Katholische Pfarrkirche St. Cyriakus hatte die SPD-Stadtbezirksfraktion Hüls im Rahmen ihres diesjährigen Sommer-Ferien-Programms eingeladen.

Ratsherr Hans Butzen sah sich angesichts der Teilnahme von 22 interessierten Krefeldern hinsichtlich der Attraktivität dieses Ferienangebotes bestätigt. Unter fach- und sachkundiger Begleitung durch den Hülser SPD-Vorsitzenden Martin Lothmann und den Hausherrn der Kirche, Pfarrer Paul Jansen, begann die Führung mit einem kurzen Lichtbildvortrag zu den Vorgängerbauten und den Entwürfen der Architekten Freyse und Wiethase.

Der neugotische Backsteinbau (Hallenkirche) war 1870 fertiggestellt worden, Architekt war Heinrich Wiethase. 1992/1993 fand eine umfangreiche Innensanierung des Gotteshauses statt, dabei wurde die Ausmalung der Pfarrkirche nach alten Befunden wieder hergestellt. Die neue Orgel wurde 1999 von der Schweizer Orgelfirma Metzler & Sohn unter Verwendung des alten Orgelprospekts von 1783 gebaut. Ein besonderes Augenmerk der Führung galt den prägenden Baumerkmalen am Äußeren des Bauwerks.

Diesem Teil der Besichtigung folgte eine hochspannende Führung durch das Innere der Kirche. Zu allen Details wie beispielsweise dem Hochaltar und den Seitenaltären, aber auch zu den insgesamt 52 sehr unterschiedlich gestalteten Fenstern hatten gaben Lothmann und Jansen viel zu erzählen.

Höhepunkt der Führung war die Besteigung des 75 Meter hohen Kirch- und Glockenturmes. Die gut zweieinhalbstündige Führung endete mit herzlichem Dank und starkem Applaus, der den beiden "Kirchenführern" Martin Lothmann und Paul Jansen galt. Hans Butzen führte zum Schluss ganz spontan eine Klingelbeutelsammlung durch, deren Ergebnis für weitere Verschönerungsarbeiten an St. Cyriakus Verwendung finden soll.