NRW-Arbeitsminister und Ina Spanier-Oppermann auf Visite bei Siempelkamp

Minister Guntram Schneider (Mitte) und Ina Spanier-Oppermann mit ihren Gastegebern
Minister Guntram Schneider (Mitte) und Ina Spanier-Oppermann MdL mit ihren Gastgebern

Zum Ende der parlamentarischen Sommerpause besuchte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider in Begleitung der Krefelder Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann die Firma Siempelkamp. Schneider bringt Krefeld und den hier ansässigen Unternehmen offensichtlich eine hohe Wertschätzung entgegen, denn er hielt sich jetzt schon zum wiederholten Male zum Zwecke eines Firmenbesuchs in der Seidenstadt auf.

Diesmal nutzte er seine Visite zu einer Besichtigung des neuen Ringwalzwerks der Firma Siempelkamp. Man zeigte den Politikern unter anderem diese über 22 Meter lange Maschine, die in Krefeld gefertigt, montiert und getestet worden ist. Nach Abschluss aller Verfahren werde die Maschine dann demontiert, wurde dem Minister und seiner Begleiterin erläutert, und dann erst dem Auftraggeber – in diesem Fall handele es sich um ein russisches Unternehmen – übergeben. Die gute Auftragslage beweise, wie gefragt die Produkte seiner Firma in aller Welt seien, berichtete Geschäftsführer Michael Szukala mit sichtlichem Stolz.

"Schön, dass es in der Wirtschaft allen Negativmeldungen zum Trotz doch auch immer wieder Erfolgsgeschichten zu vermelden gibt. Offensichtlich wissen viele internationale Unternehmen die hohe Qualität der in Deutschland und eben auch der in Krefeld hergestellten Produkte zu schätzen", freute sich Ina Spanier-Oppermann, nachdem ihre Gastgeber ihr und dem Arbeitsminister zum Abschluss das weitläufige Firmengelände bei einer Fahrt in einem kleinen Siempelkamp-Elektro-Auto vorgeführt hatten.

Die Rheinische Post Krefeld veröffentlichte am 4. September 2013 dazu folgenden Artikel:

Guntram Schneider bestaunt Ringwalzwerk

Der Landesminister für Arbeit, Integration und Soziales besichtigte gestern Firma Siempelkamp

(RP, 04.09.13) Hoher Besuch im Werk von Siempelkamp: Minister Guntram Schneider (Minister für Arbeit, Integration und Soziales in Nordrhein-Westfalen) besichtigte gestern das neue und hochpräzise Ringwalzwerk der Krefelder Firma.

Die 22 Meter lange Großmaschine wurde von Siempelkamp vollständig am Standort Krefeld gefertigt, dort montiert, in Betrieb genommen und erstmals getestet. Die Maschine wird nun nach dem Vorführtermin zerlegt und voraussichtlich noch vor Jahresende beim russischen Abnehmer „JSC Metallurgical Planet Electrostal“ wieder montiert und erneut in Betrieb gesetzt.

Das Ringwalzwerk ist dabei die zweite Siempelkamp-Großanlage für diesen Kunden nach einer 20 000 Tonnen-Präzisions-Gesenkschmiedepresse, die unter anderem das Vormaterial für das Ringwalzwerk liefert. Die Siempelkamp-Gruppe ist als Technologieausrüster mit den drei Geschäftsbereichen Maschinen- und Anlagenbau sowie Gusstechnik und Nukleartechnik international tätig. Als Systemlieferant von Pressen und Pressenstraßen für die Metallindustrie sowie von kompletten Anlagen für die Holzwerkstoffindustrie genießt das Unternehmen Weltgeltung.

Mit einem Umsatz von 589,4 Mio. Euro und einem Auftragseingang von rund 388,8 Mio. Euro erzielte der Maschinen- und Anlagenbau ein gutes Ergebnis im Vorjahr. Im Bereich Metallumformung erhielt Siempelkamp zum Jahresende einen großen Auftrag aus China. Industriezulieferer Nanshan orderte eine 500-Meganewton-Gesenkschmiedepresse – die bisher größte Schmiedepresse, die das Unternehmen bauen wird. Zudem verkaufte das Unternehmen acht seiner innovativen Beleimungs-Systeme.