Frank Meyer wünscht unseren alevitischen Mitbürgern ein frohes Asure-Fest

Bürgermeister Frank Meyer bei seinem Grußwort. Foto: Gerda Schnell
Bürgermeister Frank Meyer bei seinem Grußwort

Die aletivitische Gemeinde Krefelds war auch in diesem Jahr wieder zu ihrem Asure- oder Zucker-Fest in den eigenen Räumlichkeiten auf der Steinstraße zusammengekommen. Man hatte Gäste aus Politik, religiösen Kreisen und Wohlfahrtsverbänden eingeladen, und Bürgermeister Frank Meyer war der Einladung gerne gefolgt.

Mit einem Grußwort dankte der SPD-Parteivorsitzende und Oberbürgermeisterkandidat für die Einladung und wünschte den Gemeindemitgliedern ein frohes Asure-Fest.

Für die alevitische Gemeinschaft war in diesem Jahr vom 4. November bis zum 15. November die Zeit des Muharrem-Fastens. Dabei handelt es sich um eine 12-tägige Trauerzeit, während derer Alevitinnen und Aleviten der grausamen Geschehnisse in der Stadt Kerbela 680 n. Chr. gedenken, bei denen neben vielen anderen auch der Imam Hüseyin, eine zentrale Figur innerhalb der alevitischen Glaubenslehre, ums Leben kam.

Nach dem 12-tägigen Fasten wird Asure, eine aus zwölf Zutaten bestehende Süßspeise gekocht, als Symbol der Dankbarkeit im familiären und nachbarschaftlichen Umfeld verteilt und gemeinsam gegessen. Die Zutaten können variieren, aber es müssen insgesamt zwölf an der Zahl sein, denn diese symbolisieren die 12 Imame. Verwendet werden in der Regel Weizen, Bohnen, Saubohnen, Kichererbsen, Kastanien, Haselnüsse, Pistazien, Mandeln, Sultaninen, Feigen, Aprikosen und Walnüsse.

Frank Meyer und den anderen Gästen mundete die leckere Speise ganz offensichtlich.