Ina Spanier-Oppermann in den AfA-Landesvorstand gewählt

Der neugewählte AfA-Landesvorstand. Dritte von rechts: Ina Spanier-Oppermann MdL
Der neugewählte AfA-Landesvorstand, dritte von rechts: Ina Spanier-Oppermann MdL
v.l. Erwin Duchna, Bernd Groeger, Armin Jahl MdL, Ina Spanier-Oppermann MdL, Bianca Hermann
v.l. Erwin Duchna, Bernd Groeger, Armin Jahl MdL, Ina Spanier-Oppermann MdL, Bianca Hermann

Ina Spanier-Oppermann MdL, Krefelder AfA-Vorsitzende und Ratskandidatin zur anstehenden Kommunalwahl, ist jetzt von den Delegierten der Landeskonferenz der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in den Landesvorstand gewählt worden.

Gemeinsam mit ihrem Landtagskollegen Armin Jahl aus Dortmund, der mit einem hervorragenden Ergebnis in seiner Funktion als AfA-Landesvorsitzender bestätigt worden ist, sowie den weiteren stellvertretenden Vorsitzenden Bianca Hermann, Erwin Duchna und Dr. Bernd Groeger wird die Krefelder Abgeordnete in der anstehenden Amtsperiode für die Geschicke dieser wichtigen Landesarbeitsgemeinschaft Verantwortung tragen. Dem geschäftsführenden Vorstand stehen neben Schriftführer Karl Jacobs zusätzlich 16 engagierte Sozialdemokraten aus ganz Nordrhein-Westfalen als Beisitzer zu Seite.

Die 131 Delegierten verabschiedeten neben zahlreichen Anträgen an den AfA-Bundeskongress im April einstimmig folgende Resolution, die sich an den SPD-Parteivorstand und an die SPD Bundestagsfraktion richtet: „Die AfA wird die auf der Münchener Sicherheitskonferenz gemachten Versuche von Bundespräsident Joachim Gauck, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, gemeinsam eine neue Ausrichtung der deutschen Außenpolitik vorzunehmen, nicht unterstützen.“ Die Lehren aus der Geschichte, die historisch die deutsche Zurückhaltung bei militärischen Einsätzen begründen, hätten für die SPD auch weiterhin Geltung.

Den größten Applaus spendeten die Delegierten übrigens ihrem Ehrenvorsitzenden Rudolf Dreßler. Der vielfach geehrte langjährige Bundestagsabgeordnete und ehemalige Staatssekretär hat die Bundesrepublik in den Jahren 2000 bis 2005 als Botschafter in Israel vertreten und arbeitet seit 2010 im Kuratorium der „politischen Denkfabrik“ Institut Solidarische Moderne e.V. mit. Dreßler gilt als klassischer Sozialdemokrat, pragmatisch, aber eisern in der Vertretung von Arbeitnehmerinteressen.