Zu Ostern erfreut die SPD Nord ihre Mitbürger mit einem Blumenbeet auf dem Moritzplatz

Die Akteure der SPD Nord nach getaner Arbeit
v.l. Bernhard Dolezalek, Constantin Meyer, Uwe Erich Bauer, Ralph-Harry Klaer, Thomas Woelke, Gisela Klaer, Frank Meyer
Gisela Klaer und Frank Meyer befassen sich hier mal nicht mit Politik
v.l. Gisela Klaer, Constantin Meyer, Frank Meyer

Die Stadt Krefeld wird in diesem Jahr keine Blumen pflanzen können. Auf keinem Platz, in keinem Park, nirgends. Im Nothaushalt ist einfach kein Geld dafür übrig. Und während die einen jammern oder schimpfen, schreiten andere zur Tat. So zum Beispiel die SPD Krefeld-Nord.

Genau ein Woche vor Ostern fanden sich unter der Leitung von Ralph-Harry Klaer, dem Vorsitzenden des Ortsvereins, nahezu sämtliche Vorstandsmitglieder ein, bewaffnet mit Gartengeräten und unzähligen blühenden Blümchen, um den Moritzplatz zu verschönern. Angespornt von allerlei guten oder wenigstens gutgemeinten Ratschlägen der interessierten Passanten ging die Arbeit flott von der Hand, selbst bei denen, die wahrscheinlich zuvor nicht mit Gewissheit hätten sagen können, was eine Schaufel eigentlich von einem Spaten unterscheidet. Das herrliche Frühlingswetter tat ein übriges und die Laune der Hobby-Gärtner wurde immer besser, zumal sich ein Straßenmusikant namens Volker mit seiner Gitarre dazu gesellte und die ganze Truppe mit seiner Musik erfreute. Sonne, Blumen, Musik, gute Laune und entspannte Gespräche – solch ein Happening erlebt man nicht alle Tage!

Nach getaner Arbeit erholten sich die fleißigen Genossen bei einer Tasse Kaffee. Gisela Klaer, Ratskandidatin für den Bezirk Inrath und Kempener Feld, erklärte den staunenden Zuschauern, weshalb man sich zu dieser Aktion entschlossen habe. „Was wir hier gemacht haben, ist eigentlich Aufgabe der Stadt. Wie es auch Aufgabe der Stadt wäre, gefällte Straßenbäume unverzüglich zu ersetzen und Radwege und Straßen vernünftig zu erhalten. Aber der Krefelder Haushalt ist so marode, dass selbst für die notwendigsten Maßnahmen kein Geld da ist.“ Beeindruckt vom Engagement der Nord-Politiker versprach eine Anwohnerin spontan, das frisch angelegte Blumenbeet vor ihrer Tür zu pflegen und regelmäßig zu gießen.

Ihr Vorstandskollege Frank Meyer, als Bürgermeister zuständig nicht nur für den Nordbezirk, sondern für ganz Krefeld, kandidiert bei der Kommunalwahl erneut im Wahlkreis Kliedbruch und Moritzplatz und wird sich im kommenden Jahr um das Amt des Oberbürgermeisters bewerben. Er ergänzte die Ausführungen von Gisela Klaer: „Für uns als SPD gibt es auch darüber hinaus noch viel zu tun. Wenn wir im Rat die Mehrheit bekommen, werden wir die Finanzen wieder auf gesunde Füße stellen, eine zukunftsfähige Stadtentwicklungsgesellschaft gründen, den Bürgern den Theaterplatz zurückgeben und dafür sorgen, dass Bildung und Ausbildung in dieser Stadt keine Fremdwörter mehr bleiben. Wir wollen Krefeld besser machen.“

Die politische Gärtnertruppe hat sich übrigens einen weiteren erfreulichen Termin notiert. Straßenmusikant Volker wird den „Tag der Bahnhofsmission“ am 26. April mit seinem Gitarrenspiel bereichern, und dieses Ereignis wollen sie sich natürlich nicht entgehen lassen. Dann aber ganz ohne Schaufel, Spaten und Harke. Einfach nur zum Vergnügen, und weil es die Bahnhofsmission verdient, unterstützt zu werden.