Ina Spanier-Oppermann MdL besucht Schule für kranke Kinder

Ina Spanier-Oppermann MdL
Ina Spanier-Oppermann MdL

Die Krefelder Abgeordnete Ina Spanier-Oppermann, u.a. Mitglied des Schulausschusses des NRW-Landtags, stattete jetzt der Christophorusschule in der HELIOS-Klinik Krefeld einen Besuch ab.

Diese Einrichtung ist eine städtische Schule für somatisch und psychisch kranke Schülerinnen und Schüler aller Schulformen im Primarbereich und in der Sekundarstufe I. im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des HELIOS-Klinikums Krefeld sowie in der dortigen Tagesklinik für Kinder und Jugendliche. Außerdem besteht eine Zweigstelle in den Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie der Rheinischen Kliniken Viersen.

Monika Nordmann, die Leiterin der Krefelder Schule, freute sich über das Interesse der Landtagsabgeordneten und führte sie in den Aufgabenkatalog eines Lehrers für kranke Kinder und Jugendliche ein. Ihre Tätigkeit und die ihrer Kolleginnen verfolge das Ziel, die Schüler während ihres Krankenhausaufenthaltes individuell zu fördern und zu fordern, sodass sie auch nach längerer Abwesenheit nach Möglichkeit wieder Anschluss an den Unterricht ihrer bisherigen Klasse bzw. Stufe bekämen.

Der Unterricht biete den Kindern und Jugendlichen Gelegenheit, trotz ihrer Erkrankung mit Erfolg zu lernen. Erfolgserlebnisse seien gerade für kranke Kinder besonders wichtig, so die engagierte Lehrerin. Sie stärkten das Selbstwertgefühl und förderten den Willen zum Gesundwerden. Man helfe dem Kind, die Krankheit anzunehmen und damit umzugehen, gebe aber gleichzeitig eine Perspektive für die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt. Mit dem Unterricht bringe man ein Stück Alltag in die ungewohnte Situation und trage dazu bei, Ängste vor möglichem Versagen in der Heimatschule abzubauen. Im übrigen berate man die Schüler und ihre Eltern, wenn es Fragen zu Förderangeboten, Schulwechsel und dergleichen gebe.

Ina Spanier-Oppermann MdL stellte mit Bedauern fest, dass segensreiche Einrichtungen wie diese besonderen Schulen in der Öffentlichkeit kaum bekannt sind und daher auch kaum wahrgenommen werden. Sie wolle dazu beitragen, dies zu ändern.