Uli Hahnen MdL begrüßt seine ehemaligen Kollegen

Uli Hahnen MdL mit seinen Besuchern vom Finanzamt Krefeld
Uli Hahnen MdL (ganz rechts) mit seinen Besuchern vom Finanzamt Krefeld

Der Landtag NRW hat in dieser Woche den Landeshaushalt beraten und in zweiter Lesung verabschiedet. Am Sitzungstag hieß der Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete Uli Hahnen eine Reihe von Mitarbeitern sowie eine Mitarbeiterin vom Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung Krefeld im Düsseldorfer Landesparlament willkommen.

Für Uli Hahnen, der bis zu seiner Wahl in den Landtag für das Finanzamt Krefeld in der Groß- und Konzernbetriebsprüfung tätig gewesen ist, sind es besondere Gäste gewesen, waren unter ihnen doch auch frühere Arbeitskollegen. So wundert es nicht, dass die Themen im gemeinsamen Gespräch schnell ausgemacht waren. Hahnen berichtete, dass er sich als Haushaltspolitiker im Landtag auch weiterhin um das Thema Groß- und Konzernbetriebsprüfung gekümmert habe:

„Seit dem Regierungswechsel 2010 sind in der Finanzverwaltung insgesamt 248 Betriebsprüfer und 13 Steuerfahnder zusätzlich eingestellt worden. In NRW sind damit insgesamt 3.374 Betriebsprüfer und 613 Steuerfahnder im Einsatz. Wir haben mit dafür gesorgt, dass der Druck auf Steuersünder erhöht worden ist."

Die Landesregierung hatte bei ihrem Amtsantritt Mitte 2010 beschlossen, den unter schwarz-gelb erfolgten Personalabbau im Außendienst der Finanzverwaltung zu beenden und 200 zusätzliche Stellen für Betriebsprüfer zu schaffen. Die Ausbildungsplatzkapazität an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen ist in den vergangen Jahren bis an die Kapazitätsgrenzen ausgeweitet worden ist. Dass sich diese Anstrengungen lohnen, kann mit Zahlen unterlegt werden: In NRW holte ein Betriebsprüfer im vergangenen Jahr im Schnitt 1,5 Millionen Euro zusätzlich für den Fiskus herein. Bei Steuerfahndern liegt dieser Wert für 2013 bei 815.000 Euro. „Die Konzern- und Betriebsprüfung hilft uns bei der Konsolidierung des Haushalts", bedankte sich Hahnen bei seinen ehemaligen Kollegen.